I. Philosophisch A1: Wissen und Nichtwissen im Philosophiestudium

I. Philosophisch A1: Wissen und Nichtwissen im Philosophiestudium

1 Stunde 4 Minuten

Beschreibung

vor 5 Monaten
Vom heutigen Philosophiestudium und vom Studium der Philosophie im Großen und Ganzen -
Was erwartet den Suchenden an der Uni? Er ist ein Werdender, ein Lernender - aber was wird aus ihm? Er kifft und protestiert heute seltener, doch die Moral dient ihm immer noch häufig als Schutzschild und Waffe. Wir haben herausgefunden: Helmuth Plessner war auch mal Student. Was hätte er zur Bologna-Reform gesagt? Hätte er geklagt? Wir sprechen über Taktung des Denkens, Bürokratisieren des Philosophierens, fragen uns wo der freie Ort ist, den das freie Denken doch vielleicht auch benötigt? Da Sprache doch das Medium der Philosophie ist, wie wirkt sich ein erzwungener "wissenschaftlicher" Jargon auf das Denken aus? Kann man noch zu einer Promotion raten? Und was studiert man nochmal, wenn man Philosophie studiert? Wir fragen es uns erneut, und wahrscheinlich nicht zum letzten Mal: was ist das Wesen der Philosophie? Wir finden schön: Philosophie als Wagnis, Philosophie als Heilmittel, auch für die Wunden, die sie selbst erst schlägt. Denn wenn Studenten an deutschen Unis von "Career" erzählt werden soll, geht es meist um Gehirnwäsche.
Außerdem: Frohe Ostern. - Wir erstehen auf in einem parallel laufenden, neuen Format. - Bruno begründet die Woziologie. - Jakob weiß nicht mehr so recht. - Sprachkurs Philosophie, von A1 zur Muttersprachlerin! - Adorno lässt Wittgenstein auflaufen. - Wir stapeln unser Wissen nach unten. - Die Glätte der akademischen Sprache meidet leider, sich aufs echte philosophie Glatteis zu begeben.
An alle Studienbeginner, hier die Informationen zur Veranstaltung an der Uni Heidelberg (der genaue Link folgt und wird zusätzlich auf unserer Instagram-Seite veröffentlicht (@lachenundweinenpodcast):
Philo*phil - das philosophische quintett
ÜBER WISSEN UND NICHTWISSEN IN DER PHILOSOPHIE ODER: WAS KANN ICH TUN?
ONLINE -TALK AM 04. MAI 2021 UM 18:30
Bei unserem ersten philosophischen quintett haben Sie die Gelegenheit, drei Menschen darüber auszufragen, wie man Philosophie studieren soll, warum eigentlich, hinarbeitend auf die unvermeidliche Frage aller Fragen: Und was macht man dann damit? Auf Ihre Fragen freuen sich:
Christine Bratu: „Wissen als Nichtwissen“
Jörg Scheller: „Lieber Nichtwissen als Besserwissen“
Omri Böhm: „Nichtwissen als Erleichterung“
LINK FOLGT!
(Danke an Frau Obermeier für Idee und Vermittlung!)
Artikel zur Promotion in den Geisteswissenschaften:
https://www.sueddeutsche.de/bildung/geisteswissenschaften-ein-doktortitel-fuers-wiederkaeuen-1.3715908-0
Literatur:
Christiane Florin: Warum unsere Studenten so angepasst sind, Rowohlt Taschenbuchverlag 2014.
Wer wissen möchte, was Helmuth Plessner 1911 als Student im 2. Semester schrieb, kann seinen Artikel "Vom notwendigen Verhältnis des Studenten zur Philosophie" in Kürze auf unserem Blog nachlesen (link in der Beschreibung).
Wie immer danke an @leon.scheich für unser Logo.

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