Von der Versklavung zu einem Genozid bis an den Rand Gesellschaft - Wie die Geschichte der Rom*nja zu Selbstleugnung führte

Von der Versklavung zu einem Genozid bis an den Rand Gesellschaft - Wie die Geschichte der Rom*nja zu Selbstleugnung führte

52 Minuten

Beschreibung

vor 7 Monaten
Der Podcast „Faţadă – Wie sich Rom*nja Wohnraum zurück erobern“ geht in die zweite Runde und startet heute mit seiner ersten Folge. 
Während in der ersten Staffel besonders die Ausstellung und die Werkstatt Mallinckrodtstraße im Fokus standen, soll die zweite Staffel Raum für einen Diskursort bieten. Die sechs dialogisch gestalteten Folgen bieten einen Raum für diverse Stimmen aus der Rom*nja Community und von Rom*nja Selbstorganisationen. Zudem werden Themen und Hintergrundwissen besprochen, die in der ersten Staffel angeschnitten, aber nicht in der Tiefe erläutert wurden.
Die Veröffentlichung ist bewusst auf den heutigen Tag gelegt worden. Am 19. Februar 2020 wurden in Hanau neun Menschen bei einem rassistischen Anschlag ermordet. Unter den Opfern befanden sich drei Rom*nja und ein schwer verletzter Sinto. 
Wir wollen den Opfern und Betroffenen gedenken und einen Gegenentwurf zu den rassistischen Narrativen bieten, die auch jetzt noch an prominenten Stellen weitergetragen werden. 
Den Beginn der Gesprächsreihe macht die Ethnologin, Kulturwissenschaftlerin und Aktivistin Dr. Delia Grigore. Mit ihr spricht Olga Felker über die rassistische Fremdbezeichnung von Sinti*ze und Rom*nja, wie diese entstanden ist und wie diese das Selbstbild einer ganzen ethnischen Gruppe bis heute prägt. 
Da Dr. Grigore eine rumänische Romni ist, die in Bukarest lehrt, findet das Gespräch auf englisch statt. Für alle, die die Thematik noch einmal auf deutsch nachlesen möchten, lohnt sich ein Blick in das Magazin zur Ausstellung. Hierin hat Dr. Grigore ihre Studien zur Herkunft der rassistischen Fremdbezeichnung zusammengefasst. Der Artikel ist auf deutsch, englisch und rumänisch nachzulesen. 

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