"Kinder der Natur" von Luljeta Lleshanaku, gelesen von Susanne Bormann

"Kinder der Natur" von Luljeta Lleshanaku, gelesen von Susanne Bormann

gelesen von Susanne Bormann
17 Minuten

Beschreibung

vor 7 Monaten
In dieser Folge von "Angelesen" präsentieren wir euch einen Auszug aus dem Gedichtband "Kinder der Natur" von Luljeta Lleshanaku, aus dem Albanischen von Andrea Grill, gelesen von Susanne Bormann.


Über das Buch: In Kinder der Natur macht sich Luljeta Lleshanaku auf die Suche nach ihrer Kindheit und damit ihrer Erinnerung an die Zeit, als sich der albanische Kommunismus auf seinem Höhepunkt befand. Eine Zeit der heimlichen Gebete, weil Religionsausübung verboten war, eine Zeit der heimlich gelesenen Bücher, weil ein Großteil der europäischen Literatur von der Zensur verboten war. Hier – zwischen Bergdörfern, Kastanien und wegbrechender Zukunft, wo der 'Frühling die Einsamkeit mit seiner Einsamkeit tötet' – tut sich niemand leid, und es gibt weder Opfer noch Täter, höchstens eine Art höhere Macht, mit der man umgehen muss und leben. Lleshanakus Gedichte erzählen jeweils Geschichten, die uns allen nahe gehen, weil wir die Protagonisten auch aus eigener Erfahrung kennen. Väter, die man nie oft genug besucht, der Geschmack von Milch, die erste Rasur. Doch so wie die Autorin es beschreibt, haben wir es noch nie gesehen. Ihre Poesie ist von großer Genauigkeit, eindringlich, feinsinnig und humorvoll. Jede Wendung ist überraschend, wirkt aber dennoch nicht gesucht, sondern wie natürlich gewachsen und von unverwechselbarer Hellsichtigkeit.


Kinder der Natur, Luljeta Lleshanaku, aus dem Albanischen von Andrea Grill, Edition Korrespondenzen, 2020 



Das Buch könnt ihr auf der Seite des Verlags Edition Korrespondenzen bestellen. Bestellung | Edition Korrespondenzen

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