Die Zukunftsmobilisten: Nr. 108 Dr. Andreas Schneider (neue-mobilität.org)

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 108 Dr. Andreas Schneider (neue-mobilität.org)

Elektromobilität seit 2008 / CO2-Reduktion im Verkehr
Podcast
Podcaster
In dieser Podcastreihe gibt es Eins zu Eins-Interviews von Jürgen Vagt mit Akteuren der Zukunftsmobilität.

Beschreibung

vor 3 Jahren
von Jürgen Vagt 20.01.21

heute begrüßte ich den freien Unternehmensberater Dr. Andreas Schneider und wir sprachen am Anfang erstmal über die Entwicklung der Elektromobilität seit 2008. Laut Dr. Andreas Schneider waren die elektrischen Antriebe ein Nischenthema innerhalb der Automobilindustrie. Die Autohersteller sind heute 2020 sehr viel weiter, und alle großen Hersteller haben elektrische Fahrzeuge im Angebot. Seit 2 Jahren setzt der Branchenprimus Volkswagen auf batterie- elektrischen Antriebe und an jeder Ecke wird das Elektroauto beworben. Auch andere Hersteller setzen massiv aufs Elektroauto und selbst in der Coronakrise stieg der Absatz von batterie- elektrischen Fahrzeugen. Zudem muss man sich fragen, ob die Hersteller sich in der Gesamtheit auf die Elektromobilität eingestellt haben. Laut Dr. Andreas Schneider gibt es im Marketing und im Handel immer noch Defizite. Die elektrischen Fahrzeuge werden im Durchschnitt immer besser und bei einigen Fahrzeugen ist ein Gleichstand in Sachen Betriebskosten mit dem klassischen Verbrenner erreicht.

Multi-Modalität in der Großstadt

Im Winter 2021 sieht man schon neue Mobilität, allerdings nur in den großen Städten. Ob es Roller im Sharing sind oder neuartige Sammeltaxikonzepte sind. In den letzten 5 Jahren haben sich diverse neue Mobilitätsoptionen etabliert, aber laut Dr. Andreas Schneider muss nun eine Softwareplattform kommen, auf den sich die alten und etablierten Verkehrsträger wie die S-Bahnen und eben auch die neuen Konzepte wie Sammeltaxis bündeln. In deutschen Großstädten ist die neue Mobilität schon erfahrbar, aber dann stellt die Frage, wie man dies neue Mobilität nach bestimmten Zielen gestaltet. Der Klimaschutz steht seit Fridays for Future im gesellschaftlichen Spotlight, aber seit dem Jahreswechsel 2020/2021 ist der Transport/Verkehrssektor Bestandteil des Emissionshandels. Daher muss man sich fragen, wie die ökologischen Ziele oder anderen Ziele in der neuen Mobilität umgesetzt werden. Aber die Anfänge dieser Zukunftsentwicklung hat auch schon in Deutschland und weltweit begonnen und in den nächsten Jahren müssen diese Plattformen besser werden. Also müssen alle Akteure mit ihren Angeboten auf den regionalen Plattformen in einer Großstadt sich erstmal sammeln, damit ein gutes Kundenerlebnis entsteht.

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