Berlin, Trier, Dresden: Verblüffende Parallelen drei großer Einbrüche

Berlin, Trier, Dresden: Verblüffende Parallelen drei großer Einbrüche

Ein Investigativ-Reporter auf Spurensuche in der Kunstraub-Szene
20 Stunden 29 Minuten
Podcast
Podcaster
Der CrimeCast von Sächsische.de
vor 6 Monaten

Beschreibung

Der Kunstraub im Grünen Gewölbe in Dresden hat auf der ganzen Welt für Schlagzeilen gesorgt. Doch bei aller Härte der Tat und in Anbetracht des entstandenen Schadens ist auch schnell klar gewesen: Dresden ist nicht allein. Angriffe auf stark geschützte Museen, wo unschätzbar wertvolle Kunst- und Kultur-Güter ausgestellt sind, kommen leider immer wieder vor. Das macht es nicht besser. Aber es zeigt, wie verletzlich doch vermeintlich unüberwindbare Sicherheitsanlagen sind. In dieser dritten und letzten Folge der ersten Staffel von "Spurensicherung", dem Crime-Podcast von Sächsische.de, geht es genau um diese Frage. Investigativ-Reporter Tobias Wolf geht im Gespräch mit Moderator Fabian Deicke Spuren zweier großer Einbrüche nach, die zeitlich dicht an dem Fall in Dresden liegen: Der Einbruch ins Berliner Bodemuseum im März 2017, als eine 100 Kilogramm schwere Goldmünze gestohlen wurde, und im Oktober 2019 der missglückte Einbruch in das Landesmuseum in Trier, wo ein Goldschatz aus der Römerzeit das Ziel war. In dem Gespräch der beiden Redakteure werden schnell verblüffende Parallelen zwischen allen drei Fällen deutlich. Hinweise führen ins Berliner Clan-Milieu und können teilweise sogar mit einer einzelnen Person in Verbindung gebracht werden. Mit Wissam Remmo, einem der dringend Tatverdächtigen beim Einbruch in Dresden. Insbesondere bei dem Fall in Trier erweisen sich manche Spuren zunächst als zielführend, enden aber dann doch in einem Wirrwarr neuer Fragen. Diese beantworten in kurzen Statements der Trierer Kriminalhauptkommissar Christian Soulier und der Direktor des Rheinischen Landesmuseums, Marcus Reuter.

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