Audio Moderne Spiritualität? Was dient mir wirklich – 7 Methoden, wie Du sicher durch den Dschungel der Angebote navigieren kannst.

Higher Love - Dein Podcast für Deine Seelenentwicklung, Deine Seelenberufung und Deinen Seelenaufstieg19.10.20 03:00 Uhr

Heute habe ich endlich wieder einmal Svenja Biermann zu Gast in meinem Podcast. Sie stellt mir Fragen zum Thema alte und neue Spiritualität (oder gibt es da evtl. gar keinen Unterschied?) und wie man im Dschungel der spirituellen Angebote für sich...

Heute habe ich endlich wieder einmal Svenja Biermann zu Gast in meinem Podcast. Sie stellt mir Fragen zum Thema alte und neue Spiritualität (oder gibt es da evtl. gar keinen Unterschied?) und wie man im Dschungel der spirituellen Angebote für sich erkennt, was das Richtige ist.

Die Antwort ist eindeutig: Ja – es gibt einen Unterschied zwischen alter und neuer Spiritualität:
Du brauchst keinen Guru mehr. Die Welt verändert ihre Frequenz. Sie erhöht sie und damit ihre Energie. Damit steht jedem Einzelnen so viel mehr Energie zur Verfügung, als noch vor 30 Jahren. Dadurch fällt es leichter, seinen eigenen Zugang in das Göttliche zu finden und sich mit seinem höheren Selbst als seinen eigenen „unabhängigen Guru“ zu verbinden.

Der Bedeutungswandel des Begriffs Esoterik unterstreicht das sehr eindrücklich. Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Esoterik Stand 18.10.2020) definiert den Begriff wie folgt:

Esoterik (von altgriechisch esōterikós ‚innerlich‘, dem inneren Bereich zugehörig‘) ist in der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs eine philosophische Lehre, die nur für einen begrenzten „inneren“ Personenkreis zugänglich ist, im Gegensatz zu Exoterik als allgemein zugänglichem Wissen.

Das steht sinnbildlich für „alte Spiritualität“. Es gibt wenig Eingeweihte, das Wissen steht nicht allen zur Verfügung und man muss sich an Personen des inneren Kreises wenden, um Hilfe zu erfahren.

Heute sieht das ganz anders aus. Immer mehr Menschen „wachen auf“, für jeden gibt es einen passenden Zugang, seinen Weg in die Bewusstheit zu finden. Durch Internet und Social Media ist Wissen und Unterstützung zu dieser Themenwelt einfach verfügbar. Heute ist es nicht mehr schwierig, Informationen zu finden, sondern ein passendes Angebot für sich heraus zu suchen und nicht auf Scharlatane herein zu fallen.  

Auch der Übergang zwischen altem und neuem Testament ist eine schöne Metapher für diesen Wandel. Früher benötigte das Volk Gottes Priester, die stellvertretend Kontakt zu Gott aufnehmen konnten, für die Menschen beteten und Opfertiere für die Vergebung der Schuld schlachteten. Durch die Geburt von Jesus – und damit dem Beginn der neutestamentlichen Erzählung – hat sich das Grundlegend verändert. Nach Jesu Tod am Kreuz und seiner Auferstehung wurde der Heilige Geist über alle Jünger ausgegossen. Der Geist Gottes zog damit in die Menschen ein. Sie hatten nun Gott in sich. Die Vermittlung zwischen Gott und den Menschen durch einen Priester wurde damit obsolet. Der Weg in unsere Göttlichkeit, in unsere Bewusstheit liegt somit in uns und nicht mehr im Außen.

Diese Göttlichkeit in Dir selbst zu entdecken,
ist Ziel des spirituellen Weges ist
.

Ein gutes Beispiel für alte Spiritualität ist Reiki. Reiki ist eine Form der Energiearbeit, in der meist über das Auflegen der Hände und den Einsatz von gewissen Energie-Symbolen, Heilung gegeben wird. Dieses Wissen wird von Meistern an ihre Schüler weitergegeben. Es ist also ein Einweihungsweg. Der Schüler arbeitet dabei weiterhin im Energie-Kanal des Meisters.

Wenn der Schüler sich aber spirituell weiterentwickelt, seine Heilkräfte und seine Bewusstheit wachsen, er eine immer höhere Frequenz bekommt, dann kann die Meisterenergie schnell zu klein und wie ein Korsett sein und die eigene Heilkraft schmälern. Wir können uns über unserer Seele selbst an die Quell-Energie Gottes/ des Universums anschließen und benötigen dafür keinen Vermittler mehr. Keinen Priester. Keinen Reiki Meister. Das ist die neue Spiritualität.

Frei übersetzt: Be your own Guru!

Es gibt sehr viele schöne uralte spirituelle Methoden, die trotzdem heute noch genauso aktuell sind. Z.B. die Arbeit mit Heilsteinen, das Trommeln oder Räuchern. Sie sind nie aus der Mode gekommen und können eine wertvolle Unterstützung sein.

Obwohl ich z.B. viele energetische Methoden habe, mich selbst, meine Wohnung und mein Umfeld mit reiner Energie zu reinigen, greife ich doch manchmal zum Räuchern. Die Energie der Pflanze, die ich verbrenne, ihr Duft im Rauch, zu beobachten wohin der Rauch zieht, ist ein sinnliches Erlebnis, also mit meinen Sinnesorganen wahrnehmbar. Es tut gut, dem Körper manchmal dieses Erlebnis zu schenken.

Spiritualität wird von vielen wieder neu für sich entdeckt. Es ist genau richtig, dass es so viele Zugänge und Möglichkeiten gibt. Dadurch ist für jeden etwas dabei.


Kommen wir zu der Frage: Woher weiß ich, was das Richtige für mich ist, im Dschungel der spirituellen Lehren und Methoden?

  • Erst einmal die simple Frage: Tut es dir auf allen Ebenen gut?
    Macht Dir etwas Angst? Fühlst Du Dich abgewertet durch einen spirituellen Lehrer?
    Mit der Angst von Menschen zu spielen ist ein Marketing-Instrument. Verunsichern, einschüchtern und dann sein Produkt verkaufen. Unseriös: ich würde die Finger davonlassen. Angst dämpft unsere Schwingung massiv und wir können nur noch sehr schwer unsere Intuition gebrauchen, geschweige denn ihr vertrauen.

  • Gibt es Überhöhung? Möchte Dich jemand abhängig machen?
    Spielt sich ein spiritueller Lehrer auf, als ob er der Einzige ist, der DIE Wahrheit kennt? Gibt es Absolutheitsansprüche? Schart er Jünger um sich? Da wittere ich sofort Gurutum. Für mich ist das nicht mehr zeitgemäß. Gebe nicht Dein Denken ab. Suche nicht die Wahrheit im Außen. Ein guter spiritueller Lehrer zeigt Dir, wie Du selbst Deine Wahrheit erkennst, wächst und unabhängig von ihm wirst.

    In meiner Arbeit ist jede Behandlung auch ein Training. Ich gebe mein Wissen und meine Methoden weiter, dass sich meine Klienten selbst helfen können und meine Unterstützung immer seltener benötigen. Auch mein Podcast enthält sehr viel kostenloses Methoden Training. Ich begleite Menschen in die Unabhängigkeit. Denn unsere Welt benötigt erwachte Mitstreiter für den Weg in das neue Bewusstseinszeitalter.

  • Wie viel Ego eines spirituellen Lehrers steckt in seinen Methoden?
    Oft ist die Absicht für eine Methode oder ein Seminar gut, aber das Ego des spirituellen Lehrers mischt sich unbemerkt immer mehr ein.

  • Ich habe einmal ein Seminar besucht, dass mir Versprochen hat, mich innerhalb eines Tages mit meiner absoluten Schöpfermacht zu verbinden und alle Manipulation und krank machenden Faktoren zu beseitigen. Der Entwickler dieser Methode wollte immer noch mehr Heilung und Transformation in kürzere Zeit packen. Eigentlich ein schöner Plan, mich hat diese energetische Überfrachtung jedoch völlig in die Knie gezwungen. Mein System war gesprengt und ich habe 3,5 Wochen gebraucht, um wieder klar zu kommen.

    Unser Ego kann sich unbemerkt „verselbständigen“. - Eben hat ein spiritueller Lehrer die Methode noch entwickelt zum Wohle der Menschen, jetzt will er aber der Beste sein auf dem Markt. Der Bekannteste. Der Größte unter allen. Dann werden selbst bekannte und öffentliche spirituelle Vorbilder verführbar. Diesen Shift habe ich schon bei vielen von ihnen beobachtet. Ich bin mittlerweile sehr dankbar für diese Erfahrung auf dem Seminar, denn nun weiß ich, dass es diese Gefahr gibt und bleibe achtsam.

  • Wirken die Versprechungen viel zu schön, um wahr zu sein? Vorsicht bei Superlativen.
    Ich habe schon mehrfach spirituelle Angebote gesehen, in dem Heiler versprechen, sämtliches Karma eines Menschen an einem Tag oder einem Wochenende aufzulösen. Meines Erachtens ist dies ein haltloses Versprechen. Wir könnten so viel Veränderung auf einmal überhaupt nicht aushalten. Wir müssen reif sein. Manche karmischen Themen wollen noch einmal angeschaut und daraus gelernt werden. Man kann große Karma-Portionen lösen, aber für diesen Weg habe ich trotzdem noch 1,5 Jahre benötigt.
  • Themen und Herausforderungen, die uns schon unser halbes Leben begleiten, gehen seltenst über Nacht. Der Weg der Erkenntnis und Veränderung ist eben genau das - ein Weg. Dieser benötigt Begleitung. Man kann den Weg immer wieder beschleunigen, aber selten gibt es Abkürzungen, die uns alle Arbeit abnehmen.

  • Was ist Deine eigene Absicht?
    Warum möchtest Du spirituell wachsen? Ist es die Sehnsucht Deiner Seele? Oder möchtest Du mal jemandem „so richtig zeigen“, was Du drauf hast? Dass Du besser bist? Dass Du besser bist als Intuitiver, Hellsichtiger, Heiler? Je mehr Ego-Bedürfnis uns treibt, je angreifbarer und manipulierbarer sind wir selbst.

  • Trainiere Deine Intuition.
    Ohne eine gute Intuition geht es nur schwer, Deinen eigenen Weg zu finden. Trainiere sie, indem Du lernst, Dich zu spüren. Beobachte Dich selbst.
  • Je mehr Du mit Deinem höheren Selbst verbunden bist, je besser wird Deine Intuition. Du wirst dann einfach WISSEN, ob etwas das Richtige für Dich ist. Deshalb möchte ich Dir zwei Methoden vorstellen, die Deine Intuition unterstützen.

    Methode des wissenden Feldes:
    Schreibe jede spirituelle Methode, oder jeden spirituellen Lehrer, die/der euch interessiert, auf einen Zettel und faltet alle diese Zettel gleich. Mische sie ordentlich durch und verteile sie auf dem Boden. Das Ziel ist, dass Du nicht mehr weißt, wo was steht.
    Stell Dich dann nacheinander auf jeden einzelnen Zettel und fühle genau hin, was Du wahrnimmst. Wenn da viele Zettel auf dem Boden liegen, notiere dir vielleicht, was du jeweils wahrnimmst.
    Vielleicht wird Dir schwindelig? Oder Du fühlst Du Dich viel mehr geerdet. Spürst Du eine Temperatur? Wirst Du ängstlich oder glücklich? Du wirst auf jedem Zettel etwas anderes spüren.
    Nimm Dir ausreichend Zeit zum Wahrnehmen und lasse Dich intensiv ein. Wenn Du damit fertig bist, falte die Zettel wieder auseinander. Wo hast Du Dich am Besten gefühlt? Wo am Schlechtesten? Das Ergebnis wird Dir einen deutlichen Hinweis geben, ob Dir etwas dient!

    Kinesiologisches Testen mit Hilfe des Körperpendels:
    Alles hat eine Energie. Auch ein Training, eine Information, ein Seminar. Mit Hilfe der Kinesiologie kannst Du die Wechselwirkung z.B. eines Seminars mit Deinem eigenen Energiesystem testen. Kinesiologie bedeutet einfach nur: „Die Lehre von der Bewegung.“ Wenn ein Reiz Dich schwächt oder blockiert, verändert sich die Bewegung Deines Körpers.  

    Eine gute Methode des Selbsttests ist das Körperpendel.

    Setze oder stelle Dich zunächst aufrecht hin. Dann erde Dich. Ziel ist, in einen neutralen Zustand zu kommen, an dem Deine Gedanken oder Emotionen nicht das Testergebnis beeinflussen. Dabei kann die Vorstellung helfen, alles was Dich gerade beschäftigt, alle Belastungen und Gedanken in Mutter Erde abfließen zu lassen.

    Oder Du Stellst Dir eine Wolke vor, in die Du alle Emotionen und Gedanken, Verwirrungen fließen lässt. Wenn Du Dich leicht und frei fühlst, stelle Dir vor, die die Sonne auf die Wolke scheint und alles auflöst.

    Immer noch aufrecht bittest Du Deinen Körper, Dir eine Ja Antwort zu zeigen. Er wird dann beginnen sich vor und zurück zu bewegen, oder nach links oder rechts wanken. Mein Körper schwingt bei einer Ja-Antwort nach vor. Eine gute Testfrage ist: Mein Name ist xyz (hier Deinen Namen einsetzen). Dann sollte dir Dein Körperpendel eine Ja Antwort signalisieren.

    Dann überprüfe die Pendel-Bewegung, die Dein Körper bei einer Nein Antwort macht. Zum Beispiel mit der Frage: Ich heiße Schneewittchen. Wohin schwingt dann Dein Körper? Meiner geht nach hinten.

    Du hast Dich sozusagen „geeicht“. Nun kannst Du die Fragen, die Dich interessieren, als Aussagen formulieren. Wichtig ist, dass sie eindeutig mit Ja oder Nein bestätigt werden können. Einige Beispiele:

    Dieses Seminar dient mir zum allerhöchsten Wohl körperlich, geistig, seelisch? -> Wohin pendelt Dein Körper?

    Dieser spirituelle Lehrer passt zu mir? -> Wohin pendelt Dein Körper?

    Das Seminar bringt mich zu mehr als 80% weiter?

    Mit Hilfe des Körperpendels kannst Du ebenso überprüfen, welches Erkältungsmittel das richtige ist, ob Du ein Lebensmittel verträgst etc.

  • Bleibe wach. Berieselung betäubt Deine Intuition.
    Alles was Dich betäubt, dient Dir selten. Alles was Dich dauerhaft davon abhält, in die Ruhe zu gehen und Dich mit Dir selbst zu verbinden, taugt nicht zum Guten. Wie viel Zeit am Tag lässt Du Dich einfach nur berieseln, konsumierst passiv Informationen, bist Du wie ein Schwamm, der einfach nur alles ungeprüft aufnimmt? Wie viel Zeit des Tages bist Du in Social Media oder verbringst Du mit Handy- und Computer Spielen?
    Es spricht nichts dagegen, mal einen guten Film zu schauen oder Freude mit einem Spiel zu haben oder 30 Minuten durch das Netz zu surfen. Kritisch wird es dann, wenn Deine Zeit unbemerkt verrinnt und Du Dich wunderst, wo der Tag hin ist. Wenn Du eigentlich aufhören willst, im Internet zu surfen, aber den Absprung nicht schaffst. Wenn der Sog größer wird als Dein Wille. Das ist Zeit, in der Du nicht gut mit Deiner Intuition verbunden bist. Du die Sprache Deines höheren Selbst kaum mehr hören kannst.
  • Fazit: Jedes spirituelle Angebot sollte Deine Weisheit, Freude und Anbindung erhöhen, Dich inspirieren, ein Stück heiler machen und die Angst vor der Tür lassen. Deine Seele wird Dich dafür lieben. Für die Verbindung zu Dir selbst brauchst Du keinen Guru. Also: BE Your Own Guru.

     

    Wer mehr zu Svenja wissen möchte: Hier geht es zu ihrer Homepage.

    Hier geht es zum Online Heartbeat Festival: https://heartbeatfestival.onepage.me/

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