Audio 17.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle Podcast17.10.20 09:31 Uhr

17.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten von DW.COM | Deutsche Welle

Dauer: 07:14:00 Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Erste Festnahmen nach Mord in Paris Nach dem tödlichen Messerangriff in Paris hat es erste Festnahmen im Umfeld des mutmaßlichen Täters gegeben. Aus französischen Justizkreisen verlautete, es handle sich um vier Familienmitglieder, darunter einen Minderjährigen. Ein Jugendlicher hatte seinem Geschichtslehrer auf offener Straße die Kehle durchgeschnitten. Anschließend wurde der Schüler von der Polizei erschossen. Der Lehrer soll im Unterricht zum Thema Meinungsfreiheit Mohammed-Karikaturen gezeigt haben. Präsident Emmanuel Macron zeigte sich beim Besuch des Tatorts geschockt und sprach von einem "islamistischen Terrorakt". Parlamentswahl in Neuseeland In Neuseeland ist ein neues Parlament gewählt worden. Premierministerin Jacinda Ardern und ihre linksgerichtete Labour-Partei haben gute Aussichten auf einen Sieg. Die Regierungschefin verwies in ihrem Wahlkampf besonders auf die Erfolge im Kampf gegen das Coronavirus: Bei rund fünf Millionen Einwohnern verzeichnete Neuseeland bisher nur 25 Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19. In Umfragen erreichte die 40-Jährige 55 Prozent Zustimmung und damit 32 Prozentpunkte mehr als ihre Gegnerin Judith Collins von der konservativen Nationalpartei. Gut die Hälfte der 3,5 Millionen Stimmberechtigten wählte per Briefwahl. Erneut Rekordanstieg der Corona-Fälle Die Zahl der neu registrierten Corona-Infektionen in Deutschland hat einen weiteren Höchstwert erreicht. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete einen Anstieg um 7830 Fälle innerhalb eines Tages. Damit haben sich in Deutschland bislang insgesamt 348.557 Menschen angesteckt. Nach Angaben des RKI stieg die Zahl der mit oder an Corona Gestorbenen um 33 auf jetzt 9767. Trotzdem wird die Kritik an den verschärften Corona-Regeln lauter. Die Einhaltung sei teilweise kaum kontrollierbar, hieß es vom deutschen Städte- und Gemeindebund. Mehr als stichprobenartige Kontrollen seien personell nicht möglich. Zweitägiger Gefangenenaustausch im Jemen beendet Im Jemen ist der Austausch von mehr als 1000 Kriegsgefangenen zwischen den Konfliktparteien erfolgreich abgelaufen. Nachdem am Donnerstag schon mehr als 700 ehemalige Häftlinge zurückkehren durften, brachten am Freitag zwei Maschinen 352 weitere Gefangene in die von der Regierung kontrollierte Stadt Aden und in das unter Rebellenherrschaft stehende Sanaa. Das Internationale Rote Kreuz sorgte dabei für einen auf die Minute genau getakteten Ablauf. Die Einigung war unter Vermittlung der Vereinten Nationen zustande gekommen. Nach Rebellenangaben ist ein weiterer Austausch bereits beschlossen. Mexikanischer Ex-Minister in den USA angeklagt Mexikos ehemaliger Verteidigungsminister Salvador Cienfuegos Zepeda wird des bandenmäßigen Drogenschmuggels in die USA und der Geldwäsche bezichtigt. Das geht aus der jetzt bekannt gewordenen Anklageschrift an einem Gericht in New York hervor. Der 72-Jährige mit dem Spitznamen "Der Pate" soll während seiner Amtszeit gegen Bestechung das gewalttätige mexikanische Drogenkartell H-2 unterstützt haben. Cienfuegos war am Donnerstag in Los Angeles bei der Einreise in die USA festgenommen worden. Moody's stuft britische Kreditwürdigkeit herab Wegen des Brexit-Streits hat die Ratingagentur Moody's die Kreditwürdigkeit Großbritanniens gesenkt. Die Note werde von Aa2 auf Aa3 heruntergestuft, teilte Moody's mit. Als Begründung führte die Agentur an, dass Großbritanniens wirtschaftliche Stärke seit der letzten Herabstufung 2017 zurückgegangen sei. Das schwächere Wachstum werde verschlimmert durch die Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen und ihre Unfähigkeit, einen Handelsvertrag zu schließen. Zugleich veränderte Moody's aber den Ausblick für Großbritannien von negativ auf stabil. Eine weitere Abwertung sei nicht zu erwarten.
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