Audio Wirtschaftsnews vom 21. September 2020

Aktuelle Wirtschaftsnews Podcast21.09.20 13:00 Uhr

Wirtschaftsnews von info@was-audio.de

Thema heute:   

Das StVO-Chaos geht weiter: Bundesrat verweigert Zustimmung

 

 

Die überarbeitete Straßenverkehrsordnung (StVO) vom 28. April 2020 brachte viel Ärger mit sich und die Bundesländer setzten schlussendlich den neuen Bußgeldkatalog wegen eines Formfehlers aus. Wochenlang diskutierten Politiker daher über eine neue StVO sowie mögliche Strafen.

Nun wurde endlich mit einer Lösung gerechnet, denn der Bundesrat hat über die Änderungen im Straßenverkehrsrecht abgestimmt. Die neuen Vorschläge wurden allerdings abgelehnt. Was das nun für Verkehrsteilnehmer bedeutet, erklärt die Berliner CODUKA GmbH - Betreiber des Portals www.geblitzt.de

Fehlende Rechtssicherheit im Straßenverkehr

Ursprünglich sah der neue Bußgeldkatalog ein einmonatiges Fahrverbot bereits ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung ab 21 km/h innerorts und 26 km/h außerorts vor. Bei geringeren Überschreitungen waren die Bußgelder im Vergleich zum alten Bußgeldkatalog doppelt so hoch angesetzt. Die zur Abstimmung gestellte neue Kompromisslösung sah vor, dass die Fahrverbote nur im Zusammenhang mit besonderen Gefahrenstellen bleiben sollten. An den Stellen, an denen sie im Vergleich zur April-Novelle entfallen sollten, waren nochmals höhere Bußgelder angedacht. Als Gefahrenstelle galt unter anderem, wenn ein bestehendes Tempolimit von 30 km/h durch die Verkehrszeichen 136 (Kinder), das Zusatzzeichen 1012-50 (Schule) oder das Zusatzzeichen 2012-51 (Kindergarten) ergänzt wird. Gleiches war für die Verkehrszeichen Autobahn (330.1) und Baustelle (123) angedacht. Außerhalb dieser sensiblen Zonen sollte stattdessen ein höheres Bußgeld verhängt werden. Ab 21 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung sollten innerorts 100 Euro und außerorts 70 Euro fällig werden.

"Es ist Wahnsinn, dass es immer noch keine Lösung in Sachen StVO gibt", findet man bei Geblitzt.de. "Wir benötigen endlich Rechtsicherheit. Es kann nicht sein, dass Verkehrsteilnehmer so lange Zeit keine Klarheit haben. Wichtig ist, dass die Verhältnismäßigkeit wiederhergestellt wird. Die Idee, nur an sensiblen Orten wie Kindergärten Fahrverbote auszusprechen, begrüßen wir daher. Allerdings stellt sich die Frage, wieso es bei dem überarbeiteten Vorschlag eine Art "Geschwindigkeitsrabatt" zu geben scheint. Bei Verstößen bis 21 km/h müssen Autofahrer mit doppelt so hohen Strafen wie vorher rechnen. Ab 21 km/h Überschreitung wächst das Strafmaß nur noch wenig an.  Bußgelder werden vor allem in den Bereichen erhöht, in denen es die meisten Bußgeldbescheide gibt und das sind oftmals Alltagssituationen oder versehentliche Verstöße.

 

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Der Download ist eine Audio-Datei aus der Reihe des Podcast-Angebotes Aktuelle Wirtschaftsnews, die du hier downloaden und online anhören kannst. Informiere dich über den Aktuelle Wirtschaftsnews Podcast Download.

* Download/Wiedergabe im Player erfolgen direkt vom Server des Anbieters.

Stichwörter

Stichwort hinzufügen

Kommentare

info@was-audio.de

MP3 online hören: Wirtschaftsnews vom 21. September 2020

Podcast Download - Folge Wirtschaftsnews vom 21. September 2020 online hören Verpasse keine Folge dieses Podcasts. Wirtschaftsnews vom 21. September 2020 MP3 online hören, solange die Datei verfügbar ist. Die Dateien können jederzeit vom Anbieter offline genommen werden. Die Inhalte stammen nicht von podcast.de. Die Rechte liegen bei: info@was-audio.de Am Einfachsten informierst du dich über neue Downloads, indem du den Podcast Aktuelle Wirtschaftsnews abonnierst. Das geht per E-Mail, online oder mit einem Podcatcher und ohne iTunes. Ein Podcatcher ist eine spezielle Software zum Abonnieren und Herunterladen von Inhalten aus Podcasts.