Audio Veranstaltungstechnik in der Krise

Augsburg, meine Stadt Podcast01.07.20 22:01 Uhr

Ein Firmenchef über Stillstand statt Festival von Augsburger Allgemeine

Dauer: -3383616:00:00 "First in, last out" - als erste betroffen von den Corona-Beschränkungen, als letzte zurück in den Normalzustand: In dieser Situation befindet sich die Veranstaltungsbranche in Deutschland. Seit März finden keine großen Konzerte oder Festivals mehr statt, auch Messehallen und Stadien bleiben weitestgehend leer. Seit Juni ist klar: Das wird noch bis mindestens Ende Oktober so bleiben. Davon betroffen sind unzählige Künstler - aber auch die vielen Beschäftigten hinter den Kulissen, von denen die Besucher solcher Veranstaltungen häufig kaum etwas mitbekommen. "Wir sind diejenigen, die mit komplett schwarzen Klamotten vor und hinter schwarzen Vorhängen arbeiten", sagt Klaus Mayer, Chef der Augsburger Firma Gruppe 20 in der neuen Folge des Podcasts "Augsburg, meine Stadt". Nun sei es aber an der Zeit, aus dem Schatten zu treten und auf sich aufmerksam zu machen - wie etwa mit der Aktion "Night of Light", bei der zahlreiche Gebäude in ganz Deutschland rot beleuchtet wurden. Gruppe 20 stattet Events mit Licht-, Ton- und Videotechnik aus, baut Bühnen, liefert Showkonzepte und sorgt dafür, dass Konzerte und Festivals entsprechend in Szene gesetzt werden. Mit manchen Künstlern wie Chris de Burgh touren die Teams von Gruppe 20 durch ganz Europa, aber auch in der Region sind sie bei vielen Großveranstaltungen mit an Bord - würden diese nicht der Corona-Krise zum Opfer fallen. Ob Modular Festival, Jazzsommer im Botanischen Garten oder Puls Open Air auf Kaltenberg, alles abgesagt. In diesem Jahr sieht deshalb der Alltag von Mayer und seinen Mitarbeitern ganz anders aus als sonst. Abgesehen von den Auszubildenden befinden sich alle Mitarbeiter in hundertprozentiger Kurzarbeit, das 2000 Quadratmeter große Lager ist voll, die Technik nicht in Lastwagen unterwegs zu Festivals, sondern eingemottet in Kisten und Regalen. "Jetzt renovieren wir eben", sagt Mayer im Podcast "Augsburg, meine Stadt". Das sei im laufenden Betrieb sonst undenkbar gewesen. Auch der Club-Szene in Augsburg habe man in der Krisenzeit unter die Arme gegriffen, die ebenfalls noch lange von den Corona-Beschränkungen betroffen sein wird. Mayer sorgt sich, dass viele Betriebe die Krise ohne staatliche Hilfe nicht überstehen - gerade lokale Firmen und Veranstalter müssten jetzt Unterstützung erhalten. "Wenn die Clubs schließen, stirbt auch diese Kultur", sagt Mayer im Podcast.
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