Über den Tod # 7: Im Gespräch mit Manuel Krstanovic

Über den Tod # 7: Im Gespräch mit Manuel Krstanovic

50 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Jahren
Zur Themenreihe: Der Tod. Um ihn
gibt es kein Drumherumkommen. So selbstverständlich er ist, so wenig wollen wir
über ihn sprechen. Unsere Antwort ist meist: Verdrängung. Doch nun ist eine
Pandemie da – und der Tod präsenter denn je. Er drängt sich regelrecht auf.
Zeit also, sich endlich mal ausführlich mit ihm zu befassen. In der ersten
Reihe von GRETCHENS THEMA befrage ich sieben Gäste an sieben Tagen zu ihren
Gedanken über den TOD. Jeder bekommt dieselben sieben Fragen gestellt, um die
herum sich unser Dialog spinnt.



Seine erste Begegnung mit dem Tod
hatte er als 9-Jähriger: er schlachtete ein Huhn. In seiner Jugend kennt er es,
darüber nachzudenken, wie es wäre, aus dem Leben zu scheiden. Der lebensfrohe
und sympathische Schauspieler mit kroatischen Wurzeln denkt heute kaum mehr über
den Tod nach. Und doch, Manuel Krstanovic ist kein Verdränger. Hört er in den Nachrichten,
dass Menschen besonders tragisch zu Tode gekommen sind, besonders wenn es sich
um junge Menschen handelt, fließen die Tränen. „Ich bin halt nahe am Wasser
gebaut.“ Erfrischend offen spricht Manuel nicht nur über die Kraft der Tränen -
„Einfach mal nass durchwischen“ – sondern unter anderem auch über seine
Vorstellungen, wie es nach dem Tod weitergehen könnte. Zudem gibt er Einblick
in seine besondere Leidenschaft: das Kochen. So gerne er Gastgeber ist, den Tod,
den würde er übrigens nicht an seinen Esstisch einladen.


In den letzten fünf Jahren war Manuel
Krstanovic regelmäßig am Boulevardtheater Dresden in verschiedensten Rollen zu erleben und
hatte mit „Charleys Tante“ sein Debüt als Regisseur. Zu seinen letzten Film und
TV-Präsenzen gehören unter anderem. „Der Bozen-Krimi“, „In aller Freundschaft –
Die jungen Ärzte“, „SOKO München“ und "SOKO Leipzig“, sowie „Die
Lindenstrasse“.

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