Beschreibung

vor 1 Jahr
Wer einmal seinen Fuß auf diesen Weg gesetzt hat, braucht ihn nie wieder zu verlassen. Der Weg ist breit und ohne Hindernisse angelegt. Er ist gut ausgeschildert und bietet das, was uns heute am meisten fehlt: eine klare Orientierung. Wer Zweifel an der Richtung bekommt, braucht nur kurz in den Freundeskreis, in die Natur oder in die Nachrichten zu schauen: Sofort wird klar, wo die Probleme und das Leid liegen. Es gibt genug davon. Die Schilder sind unübersehbar. Man muss ihnen nur folgen und ist schon wieder auf dem richtigen Pfad. Dieser Weg ist gepflastert mit Steinen der Traurigkeit, Einsamkeit und Wut. Es ist keine schöne Route und sie führt durch eine sterbende Landschaft. Aber es ist ein leichter und nicht zu verfehlender Weg. Man muss im Fortschreiten nur wegschauen oder sich kümmern. So oder so ist das Weiterkommen gesichert. Jeder Schritt bestätigt, dass die Welt Leid ist und die Richtung noch stimmt. Es gibt aber immer noch ein paar unverbesserliche Optimisten, die meinen, fernab einen eigenen Trampelpfad gehen zu müssen. Deren Leben ist schwer und voller Probleme. Sie müssen sich ständig gegen den gesunden Menschenverstand wenden und Orientierung suchen wo keine angeboten wird. Und das Schlimmste ist, dass sie nicht einmal ihr Problem sehen und sich nicht helfen lassen wollen. The post Der leichte Weg des Leidens appeared first on Beratung - Texte - Bilder.
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