Audio 2.Buch: Esther

Engeltrilogie Podcast11.11.19 17:57 Uhr

2.Buch: Esther von Johannes Wierz

Dauer: 00:19:57 Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, die eng miteinander verwoben sind.
Der erste Erzählstrang beginnt in Berlin zur Zeit der Olympischen Spiele 1936 und
der zweite in der Jetztzeit, 10 Tage vor Eröffnung der Fußballweltmeisterschaft in
Deutschland.
Erzählt wird die Geschichte des jungen Johnny Engel, der 1934 als
dreizehnjähriger Junge von Hamburg nach Berlin kommt, um dort eine Hotellehre
zu beginnen. Im Grandhotel begegnet er dem geheimnisvollen Illusions- und
Verwandlungskünstler Alexandre de Lived und dem jüdischen Fotografen Ephraim
Korn sowie dessen Tochter Esther.
Esther Korn ist Doktorandin der Biochemie und Medizin. Seit ihrem Ausschluss
aus dem Institut lebt und arbeitet sie versteckt in einer Kreuzberger Wohnung. Dort
forscht sie gemeinsam mit Professor Hillgard, der ebenso wie Esther aufgrund
seiner jüdischen Herkunft aus dem Institut ausgeschlossen wurde. Professor
Hillgard ist im Besitz von Aufzeichnungen von Friedrich Miescher, dem Mediziner,
der 1869 einen Stoff entdeckt hat, den er Nuclein genannt hat. Unter dem Namen
Desoxyribonukleinsäure ist dieser Stoff in die Geschichte der Biochemie
eingegangen.
Hillgard forscht an der Verlangsamung des Zellverfalls, um damit eine
Verlängerung der Lebenszeit zu erreichen. Sein wissenschaftlicher Widersacher
ist Professor Schneider, der neben seiner Arbeit in der Charité und in der
Humboldt-Universität auch ein Geheimlabor unter dem Tiergarten unterhält, das
von der SS finanziert wird. Da seine Versuche, künstliches Leben zu erzeugen
bisher kläglich gescheitert sind, gründet Obersturmbannführer Weyrich die
Operation Adam. Hierfür braucht er die Hilfe des Verwandlungskünstlers Lived, der
sich zum Schein bereit erklärt, den Nazis zu helfen, um seine Freunde in Berlin zu
schützen.
Ziel der Operation Adam ist es, Professor Hillgard zu fassen und ihn dazu zu
bewegen, seine Forschung in den Dienst der Nazis zu stellen. Hierfür muss die
Ehefrau des Professors aus dem sicheren Paris gelockt werden, um so ein
Druckmittel für Hillgard in der Hand zu haben.
Auch Hillgards Bruder, Franz, der aus Marokko nach Berlin gekommen ist, möchte
den Wissenschaftler sicher außer Landes bringen. Hierbei lernt er Esther kennen
und lieben.
David Engel ist nach Berlin gekommen, um für seinen Vater, Johnny Engel, eine
geheimnisvolle Medizin zu besorgen. David hat nicht mehr viel Zeit, denn seinem
Vater geht es von Tag zu Tag schlechter. Außerdem gestaltet sich die Suche nach
der Medizin als äußerst schwierig, da David von seinem Vater nur einen einzigen
vagen Hinweis erhalten hat: er muss jeden Tag um Punkt zwölf Uhr auf den
Alexanderplatz gehen, dort würde man auf ihn warten.
Auf seinem Flug nach Berlin macht er die Bekanntschaft mit Jakob Jakoby, einem
seltsamen Kauz, der sich mit der Symbolik hebräischer Schriftzeichen beschäftigt
und versucht, diese in den heutigen Kontext zu setzen.
Zur selben Zeit empfängt ein gewisser Schwerte Industrievertreter aus sieben
Ländern, um ihnen eine sensationelle Mixtur zu verkaufen, die menschliches
Leben um Jahrzehnte verlängert. Sein Mitstreiter Dr. Ritter, Leiter der Pathologie in
der Charité, fühlt sich dem wissenschaftlichen Erbe Dr. Schneiders verpflichtet und
setzt in einem ehemaligen Luftschutzkeller dessen Forschungen fort.
Gabriel Lavant, der beste Freund von David Engel, ist aus Den Haag nach Berlin
gekommen, wo er in Dahlem als Gastprofessor und Pathologe arbeitet. Kurz bevor
David in Berlin eintrifft, stürzt in der Nähe des Hackeschen Marktes die Straße ein,
wobei eine hochschwangere Frau ums Leben kommt. Am Unfallort macht Lavant
eine seltsame Entdeckung: die Frau hält eine tote Taube in den Händen und hat
auf dem Unterarm eine Zahlenreihe eintätowiert. Gabriel nimmt die Taube mit in
sein Labor und stellt zu seinem großen Erstaunen fest, dass der Ring der Taube
eine Kennung von 1935 hat.
Nachdem die erste Kontaktaufnahme auf dem Alexanderplatz durch einen
Mordversuch an David scheitert, werden David und Gabriel auf eine Spur gebracht,
die sie immer tiefer in den Berliner Untergrund führt. Dort lebt die inzwischen
hundertjährige Esther mit einer zusammengewürfelten Gruppe von Menschen:
allesamt Außenseiter der Gesellschaft.
Was Esther einst in den Untergrund führte und wie ihre Geschichte auf
geheimnisvolle Weise mit der Johnny Engels zusammenhängt, wird im weiteren
Verlauf des Romans langsam enträtselt: es wird immer klarer, wie eng die
Ereignisse der Vergangenheit mit den Erlebnissen von David und Gabriel sowie
ihren Widersachern, Ritter und Schwerte, im Berlin der Jetztzeit verbunden sind.
Diese Melange aus Historie und Gegenwart führt den Leser in eine Stadt, in der
die Spuren einer bewegten Vergangenheit noch nicht verwischt sind.

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