Audio 08.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle Podcast08.11.19 09:55 Uhr

08.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten von DW.COM | Deutsche Welle

Dauer: 06:54:00 Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Michael Bloomberg will US-Präsident werden Der ehemalige New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg bereitet sich offenbar auf einen Einstieg in das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur bei den US-Demokraten vor. Mehrere Medien, darunter die "New York Times", berichteten, der 77-Jährige werde in dieser Woche voraussichtlich die Unterlagen für seine Kandidatur einreichen. Im März hatte der Milliardär eine Kandidatur bei der US-Präsidentschaftswahl 2020 noch ausgeschlossen. Seit Wochen habe er mit dem Gedanken gespielt, sich nun doch um den Einzug ins Weiße Haus zu bewerben. Die endgültige Entscheidung stehe aber noch aus. Trump muss Millionen für Missbrauch von Stiftungsgeldern zahlen Weil US-Präsident Donald Trump seine inzwischen aufgelöste Stiftung für politische und persönliche Interessen zweckentfremdet hat, muss er nun umgerechnet 1,8 Millionen Euro an Wohltätigkeitsorganisationen zahlen. Das entschied ein Gericht in New York. Die Zahlung ist Teil einer Vereinbarung zur Beilegung des Rechtsstreits rund um die Trump-Stiftung. Die Staatsanwaltschaft warf Trump und seinen drei ältesten Kindern mit Blick auf die Stiftung in einer Klage unerlaubte Eigengeschäfte vor. So hätten die Trumps Spenden gesammelt, um damit den Präsidentschaftswahlkampf 2016 zu beeinflussen. Rechtsextremismus-Verdacht beim Verfassungsschutz Das Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln hat einen Mitarbeiter unter dem Verdacht des Rechtsextremismus vom Amt suspendiert. Das bestätigte der Chef des deutschen Inlands-Nachrichtendienstes, Thomas Haldenwang. Eine Sprecherin sagte, seit Mai gebe es gegen einen Beamten disziplinarische Ermittlungen. Nach Recherchen von WDR, NDR und "Süddeutscher Zeitung" soll es sich um einen Verfassungsschützer handeln, der seit acht Jahren im Amt in Köln-Chorweiler arbeitet. Der Mann soll unter anderem in einer WhatsApp-Gruppe rechtsradikale Äußerungen gemacht haben. Student stirbt bei Protesten von Hongkong Am Rande der Anti-Regierungsproteste in Hongkong ist ein Student nach einem Sturz von einem Parkhaus gestorben. Wie die Hongkonger Krankenhaus-Behörde mitteilte, starb der 22-Jährige an seinen schweren Verletzungen. Der Informatik-Student war am Montag von einem Parkhaus gestürzt, in dessen Nähe es zu Zusammenstößen zwischen Polizisten und Demonstranten gekommen war. Bis zu seinem Tod lag er im Koma. Mitglieder der Protestbewegung hatten wütend und bestürzt auf das Unglück reagiert. Viele werfen der Polizei vor, für den Sturz verantwortlich zu sein. Tote bei Erdbeben im Iran Bei einem Erdbeben im Nordwesten des Irans sind mindestens fünf Menschen getötet und viele verletzt worden. Das berichteten iranische Staatsmedien unter Berufung auf Behörden. Sie rechneten mit weiteren Opfern. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS ereigneten sich die Erdstöße am frühen Freitagmorgen rund 50 Kilometer nordöstlich von Hashtrud, einer Stadt in Richtung der Grenzen zu Armenien und Aserbaidschan. Das Innenministerium entsandte mehrere Rettungsteams in die Region. Erdbeben gibt es im Nordwesten des Irans und in der Osttürkei des Öfteren. Gericht macht Weg für Freilassung Lulas frei Brasiliens Oberstes Gericht hat einen wegweisenden Beschluss gefasst. Mit sechs zu fünf Stimmen entschieden die Richter, dass verurteilte Straftäter bis zur Ausschöpfung aller möglichen Rechtsmittel auf freiem Fuß bleiben dürfen. Damit könnte auch Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva aus der Haft entlassen werden. Er war in zwei Prozessen wegen Korruption zu mehr als 20 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Lula da Silva bestreitet die Vorwürfe und spricht von einer politischen Verschwörung gegen ihn. Aufgrund seiner Inhaftierung konnte er 2018 nicht an der Präsidentenwahl teilnehmen. Flugbegleiter-Streik bei Lufthansa geht in den zweiten Tag Lufthansa-Passagiere müssen auch an diesem Freitag mit Flugabsagen und Verspätungen rechnen. Der Konzern strich wegen des zweiten Streiktages der Flugbegleiter 600 Verbindungen. Die Gewerkschaft UFO will das Unternehmen in Verhandlungen über höhere Spesen und Zulagen sowie weitere Verbesserungen zwingen. Für das Wochenende wurden Sondierungsgespräche vereinbart, die in eine Schlichtung münden könnten. An der Fortführung des Arbeitskampfes ändere das aber nichts, bekräftigte ein UFO-Sprecher.
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