Audio Wirtschaftsnews vom 27. Mai 2019

Aktuelle Wirtschaftsnews Podcast27.05.19 13:00 Uhr

Wirtschaftsnews von info@was-audio.de

Thema heute:   

Richtig gegen Berufsunfähigkeit absichern

 

Die meisten von uns müssen den größten Teil ihres Lebens arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Wer dauerhaft – beispielsweise wegen Krankheit oder wegen eines Unfalls – kein Einkommen mehr erzielen kann, wird sehr schnell zum Sozialfall. Die staatliche Absicherung für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können, reicht für den Lebensunterhalt selten aus, erklärt man bei Finanztip.

Finanztip ist mit durchschnittlich mehr als 3 Millionen Besuchen im Monat Deutschlands größter gemeinnütziger Verbraucher-Ratgeber rund ums Geld.  Jedem, der in den vergangenen fünf Jahren mindestens 36 Monate in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat, steht zwar grundsätzlich eine Erwerbsminderungsrente zu. Diese lag im Jahr 2017 aber durchschnittlich nur bei 716 Euro pro Monat. Das geht aus Statistiken der Deutschen Rentenversicherung hervor.

Wie hoch Ihre Erwerbsminderungsrente nach jetzigem Stand ausfallen würde, sehen Sie in Ihrer jährlichen Renteninformation. Eine Erwerbsminderungsrente bekommt außerdem nur, wer in keinem Beruf länger als drei Stunden arbeiten kann. Ein leitender Angestellter, der noch als Pförtner arbeiten kann, geht also leer aus. Menschen, die noch drei bis sechs Stunden pro Tag in irgendeinem Beruf arbeiten können, wird nur die halbe Erwerbsminderungsrente zugesprochen. 2014 wurde etwa die Hälfte der Anträge auf Erwerbsminderungsrente abgelehnt.

Es ist deshalb notwendig, privat vorzusorgen für den Fall, dass Sie nicht mehr arbeiten können. Darauf verzichten können Sie nur dann, wenn Sie durch vorhandenes Vermögen oder durch Ihre Familie bereits ausreichend versorgt sind, also auf Ihr Arbeitseinkommen nicht angewiesen sind. Die Berufsunfähigkeitsversicherung bietet die umfassendste Möglichkeit zur Absicherung Ihrer Arbeitskraft, ist in vielen Fällen aber auch sehr teuer. Die Kernfrage ist deshalb weniger, ob eine BU-Versicherung sinnvoll ist, sondern eher, ob Sie sich den BU-Schutz leisten können und wollen.

 

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf, so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war, voraussichtlich auf Dauer nicht mehr machen können (§ 172 Abs. 2 VVG).  Das bedeutet konkret, das eine Leistung aus der BU-Versicherung an den letzten Beruf gekoppelt ist.  Aber Achtung: Manche Versicherer nutzen die Vertragsklausel der abstrakten Verweisung. Tritt der Ernstfall ein, können Sie auf einen anderen als Ihren ausgeübten Beruf verwiesen werden. Verträge mit einer solchen Klausel sollte man keinesfalls abschließen!

 

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