Audio 30.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle Podcast30.04.19 09:17 Uhr

30.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten von DW.COM | Deutsche Welle

Dauer: 09:26:00 Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Japans Kaiser Akihito dankt ab Nach 30-jähriger Herrschaft dankt der japanische Kaiser Akihito an diesem Dienstag ab. Dazu wird der 85-Jährige in Tokio offiziell seinen Verzicht auf den Chrysanthemen-Thron verkünden, am Mittwoch folgt ihm dann sein 59 Jahre alter Sohn Naruhito nach. Dass ein Tenno abdankt, ist für die älteste Kaiserdynastie der Welt außergewöhnlich: Das letzte Mal war dies vor zwei Jahrhunderten der Fall. 2016 hatte Akihito daher Japan in Aufregung versetzt, als er den Wunsch verkündete, sich von seinen Kaiserpflichten zurückzuziehen. Als Grund nannte er sein hohes Alter und seine angeschlagene Gesundheit. Ausschreitungen bei Demonstrationen in Honduras In der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa ist es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen. Etwa 10.000 Studenten, Lehrer sowie Beschäftigte des Gesundheitswesens blockierten Straßen. Einige versuchten, Polizeisperren zu durchbrechen. Die Polizisten reagierten mit dem Einsatz von Tränengas. Die Proteste richteten sich gegen eine Umstrukturierung des Bildungs- und Gesundheitswesens. Die Beschäftigten befürchten eine Privatisierung dieser Bereiche sowie Massenentlassungen. Auch in anderen Städten von Honduras kam es zu Auseinandersetzungen. Tschechen demonstrieren für unabhängige Justiz Tausende Tschechen haben gegen die Nominierung einer neuen Justizministerin protestiert, die als Verbündete des unter Korruptionsverdacht stehenden Regierungschefs Andrej Babis gilt. Die Demonstranten schwenkten tschechische und EU-Fahnen und forderten eine unabhängige Justiz. Marie Benesova ist ein ehemaliges Mitglied der sozialdemokratischen Partei CSSD, welche zusammen mit Babis' populistischer Bewegung ANO eine Minderheitsregierung bildet. Benesova soll an diesem Dienstag von Präsident Milos Zeman vereidigt werden, der Babis ebenfalls nahesteht. Belgrad und Pristina wollen miteinander reden Zum Abschluss der Balkankonferenz in Berlin haben sich die verfeindeten Nachbarn Serbien und Kosovo einmal mehr auf konstruktive Gespräche zur Beilegung ihres Konflikts geeinigt. Belgrad und Pristina wollten sich auch bemühen, bestehende Vereinbarungen umzusetzen, teilte das Bundespresseamt mit. Ähnliche Absichtserklärungen Serbiens und des überwiegend von Albanern bewohnten Kosovos endeten in der Vergangenheit allerdings nach kurzer Zeit stets in neuem Streit. Rüstungsexportverbot lässt Gewinn von Airbus einbrechen Politische Spannungen und Wechselkursschwankungen haben dem europäischen Flugzeugbauer Airbus im ersten Quartal das Ergebnis verhagelt. Der Nettogewinn brach um 86 Prozent auf 40 Millionen Euro ein, wie der Konzern in Toulouse mitteilte. Allein der Exportstopp für Rüstungsgüter aus Deutschland nach Saudi-Arabien kostete Airbus demnach 190 Millionen Euro. Das Unternehmen ist am Kampfjet Eurofighter beteiligt, von dem Riad eigentlich 48 Exemplare kaufen will. Dazu kam der schwankende Dollar-Kurs: Airbus bezahlt seine 135.000 Mitarbeiter überwiegend in Euro, verkauft seine Maschinen aber in Dollar. EU-Rekordstrafe schlägt sich in Google-Bilanz nieder Der Gewinn des Google-Mutterkonzerns Alphabet ist im ersten Quartal aufgrund einer EU-Milliardenstrafe eingebrochen. Wie der Internetriese mitteilte, sank der Überschuss um fast 30 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar (sechs Milliarden Euro). Der Alphabet-Umsatz nahm zwar um 17 Prozent auf 36,3 Milliarden Dollar zu. Dies war aber rund eine Milliarde weniger, als Analysten erwartet hatten. Die EU-Kommission belegte Google im März mit einer Strafe von 1,5 Milliarden Euro, weil der Konzern seine marktbeherrschende Stellung bei Online-Werbung missbraucht und Konkurrenten behindert hatte. US-Regisseur John Singleton ist tot Der mit seinem Debütfilm "Boyz n the Hood" über Ganggewalt in Los Angeles bekannt gewordene US-Regisseur John Singleton ist im Alter von 51 Jahren gestorben. Der afroamerikanische Filmemacher war nach einem Schlaganfall vor knapp zwei Wochen in ein künstliches Koma versetzt worden. Seine Familie entschied, die lebenserhaltenden Maßnahmen einzustellen. Singleton holte 1992 mit seinem Debütfilm auf Anhieb zwei Oscar-Nominierungen. Danach inszenierte er Filme wie "Poetic Justice" oder "Atemlos - Gefährliche Wahrheit". "2 Fast 2 Furious" wurde sein größter kommerzieller Erfolg.
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