Audio 20.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle Podcast20.04.19 10:19 Uhr

20.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten von DW.COM | Deutsche Welle

Dauer: 06:01:00 Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump telefoniert mit libyschem General US-Präsident Donald Trump hat mit dem abtrünnigen libyschen General Chalifa Haftar telefoniert. In dem Gespräch hätten Trump und Haftar über die Notwendigkeit diskutiert, "Frieden und Stabilität in Libyen zu erreichen", teilte das Weiße Haus in Washington mit. Die beiden hätten besprochen, wie ein Übergang zu einem "stabilen, demokratischen politischen System" geschaffen werden könne. Das Telefonat fand demnach bereits am vergangenen Montag statt. Haftars Truppen hatten Anfang April eine Offensive auf Tripolis gestartet, wo die von den Vereinten Nationen unterstützte Regierung ihren Sitz hat. Ägypter sollen Al-Sisi mehr Macht einräumen Ägyptens Wähler entscheiden von diesem Samstag an per Volksentscheid über neue Machtbefugnisse für Präsident Abdel Fattah al-Sisi. Mehr als 60 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, an dem dreitägigen Referendum in dem Land teilzunehmen. Zur Abstimmung stehen Verfassungsänderungen, die Al-Sisi unter anderem die Möglichkeit gäben, seine Amtszeit bis 2030 zu verlängern. Ein Ja der Wähler gilt als sicher. Kritiker warnten vor weiteren Einschränkungen der Menschenrechte in Ägypten. Le Pen tritt Rechtspopulisten-Bündnis bei Die Partei der französischen Rechtspopulistin Marine Le Pen hat sich nach Angaben von Italiens Innenminister Matteo Salvini dessen europäischer Allianz angeschlossen. Salvini dankte der Chefin des "Rassemblement National" und den "historischen Freunden" ihrer Partei. Derzeit sind die Rechtspopulisten und Europaskeptiker auf EU-Ebene zersplittert. Salvini drängt darauf, dass sie sich zu einer Fraktion zusammenzuschließen, um den Einfluss im EU-Parlament zu maximieren. Rechtspopulisten aus Deutschland, Österreich, Dänemark, Finnland, Estland und der Slowakei gehören der Initiative ebenfalls bereits an. Machtdemonstration für Staatschef Vucic Zehntausende Serben haben in der Hauptstadt Belgrad für Präsident Aleksandar Vucic demonstriert. Der Staatschef dankte den Demonstranten. Sie unterstützten mit ihrem Protest ein "würdiges, modernes Serbien", sagte er. Die Opposition rief zu Gegendemonstrationen auf. Daran nahmen in Belgrad ebenfalls Tausende Menschen teil. Sie werfen Vucic vor, die Medienfreiheit einzuschränken und ein Klima des Hasses gegen Oppositionelle und Andersdenkende zu schüren. Vucic selbst hatte zu der Massenkundgebung aufgerufen. Er reagierte damit auf die anhaltenden wöchentlichen Proteste der Opposition. Türkei fasst mutmaßliche Spione im Fall Khashoggi Die Türkei hat im Mordfall des saudi-arabischen Regimekritikers Jamal Khashoggi zwei mutmaßliche Spione festnehmen lassen. Die Nachrichtenagentur Anadolu meldet, dass die Männer auf Befehl des Istanbuler Staatsanwalts in Gewahrsam genommen wurden. Ein regierungsnaher Sender berichtete, die Verdächtigen hätten gestanden, für die Vereinigten Arabischen Emirate in der Türkei Araber ausspioniert zu haben. Khashoggi war im Oktober im saudischen Konsulat in Istanbul getötet worden. Die Türkei macht ein Mordkommando aus Saudi-Arabien für die Tat verantwortlich. Perus Ex-Präsident bleibt in U-Haft Die peruanische Justiz hat die Untersuchungshaft für den früheren Staatschef Pedro Pablo Kuczynski wegen Korruptionsermittlungen auf bis zu drei Jahre verlängert. Kuczynski soll in einen Skandal um den brasilianischen Baukonzern Odebrecht verstrickt sein. Dem 80-Jährigen wird vorgeworfen, Schmiergeld von Odebrecht kassiert zu haben. Im Gegenzug habe der Konzern wohl lukrative Staatsaufträge erhalten, heißt es. In den Skandal sind weitere ehemalige Präsidenten Perus verstrickt. Ex-Staatschef Alan García hatte sich am Mittwoch kurz vor seiner geplanten Festnahme das Leben genommen.
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