Audio DAG05 Stress und die Erwartungen anderer

Das Abenteuer Gedankenmanagement mit Christian Macha Podcast11.02.11 23:23 Uhr

DAG05 Stress und die Erwartungen anderer

Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe vom Abenteuer Gedankenmanagement, einem Podcast-Angebot vom ersten Deutschen Edutainment-Portal das Abenteuer Leben, von und mit Christian Macha und dem kleinen Schnacker. Schauen wir uns heute einmal an, welche Situationen uns im Alltag stressen können. Bitte bedenken Sie dabei, dass in jedem von uns ein ganz eigener kleiner Schnacker sitzt, der dem einen in dieser Situation Stress bereitet, den anderen aber ganz souverän und gelassen bleiben lässt. Fangen wir mit dem Aufwachen an. Laut einer groß angelegten Studie gehen heute lediglich 11% der arbeitenden Deutschen gerne zur Arbeit. Somit kann der erste Stressor des Tages bereits beim Aufstehen in den Fokus unseres kleinen Schnackers gelangen. Er sagt dann so etwas wie „Denk nur, wie viele Probleme Dich heute im Büro erwarten“ oder „Oh nein, nicht schon wieder dieses Mobbing“ oder auch „Immer dieser Chef, für den ich arbeiten muss“ „äh, schon wieder ein Montagmorgen, wann ist endlich Wochenende“ usw. Mein Tipp für einen entspannten Tagesbeginn lautet: Denken Sie daran, welche Einstellung Ihnen helfen kann, Ihren Arbeitstag so angenehm wie möglich zu gestalten. Das kann so etwas sein wie „Ich bin frei von der Meinung der anderen“ (wenn Sie das Gefühl haben, andere hätten etwas gegen Sie), oder aber „ich weiß, dass ich mir zwischendurch immer eine Verschnaufpause gönnen kann“. Was also können Sie denken, damit es Ihnen gut geht? Dabei kommt es mir nicht darauf an, das Leben durch die rosa Brille zu betrachten, sondern dass Sie in ein selbstbestimmtes Denken kommen, dass Sie sich Einstellungen erArbeiten. In stressigen Situationen RE-agieren wir nämlich mehr, als das wir A-gieren. Somit wird einer der drei Könige, nämlich das Mastergefühl, gar nicht bedient. Schauen wir uns noch einmal den Titel der heutigen Sendung an: Stress und die Erwartung der anderen: analysieren wir Stress-Situationen, werden Sie bemerken, dass es zu über 90% mit anderen Menschen zu tun hat. Es geht hier sehr häufig um direkte oder indirekte, um ausgesprochene oder unausgesprochene Erwartungen der anderen. Ich gebe Ihnen ein praktisches Beispiel: in einer Kommunikationssituation werden Sie von Ihrem Kommunikationspartner angefahren. Er beschuldigt Sie, spricht laut und aggressiv. Was erwartet er wohl von Ihrem kleinen Schnacker? Na, entweder, dass Sie kleiner und kleiner werden oder dass Sie mit den gleichen Waffen zurück schießen. Was aber, wenn Sie sich eine Einstellung erarbeitet haben wie z.B. „ich kann immer ruhig und gelassen bleiben, egal was passiert“? Was passiert in dieser Situation, wenn Sie genau diese Einstellung denken und danach handeln können? Richtig -> Sie bleiben agierend und sehen sich nicht gezwungen zu RE-agieren. Sie halten also Ihr Verhaltensruder weiterhin in der Hand. Sie werden sich gut fühlen. Probieren Sie es ruhig einmal aus! Es lohnt sich! Wir haben vorhin beim Aufstehen angefangen. Wie geht es denn jetzt weiter? Nun, es gibt unzählige Beispiele für potentielle Stressoren, die z.B. mit den vermeintlichen Erwartungen des Partners zu tun haben. Kennen Sie das? Vor Ihnen auf dem Frühstückstisch steht die Butter. Sie bemerken aus den Augenwinkeln, dass Ihr Partner die Butter benötigt. Der Partner findet die Butter mit seinem Blick und Sie bemerken, dass der Partner die Butter entdeckt hat. NORMALERWEISE, das bedeutet im Rahmen einer offenen Kommunikation, müsste der in Butternot stehende Partner Sie nun fragen, ob Sie ihm bitte die Butter geben können, da er ein Bedürfnis hat. Aber mal ehrlich: läuft das wirklich so ab? Geben Sie ihm nicht die Butter, noch BEVOR er irgend etwas sagen kann? Schön, wenn Sie es mit absoluter Liebe tun, WUNDERBAR! Doch wie häufig sehen wir uns verpflichtet, diese scheinbaren Erwartungen ungefragt zu erfüllen? Machen Sie mal ein Experiment und reagieren Sie ausnahmsweise mal NICHT auf das, was Ihr Partner vielleicht von Ihnen erwartet. Unser kleiner Schnacker lässt uns stets auf der Hut sein und scannt unsere Umwelt, häufig ohne dass wir es bewusst wahrnehmen, damit wir den scheinbaren Erwartungen der anderen gerecht werden können. Und warum das alles? Na klar, um Liebe, Anerkennung und Wertschätzung zu erfahren. Weiter geht‘s: Nach dem Frühstück geht es dann erst einmal durch den Berufsverkehr. Hinter Ihnen drängelt die silberfarbene Limousine mit Stern und Ihr kleiner Schnacker tanzt Tango: los, fahr jetzt lieber rüber... Boah, der fährt aber echt dicht auf! Der ist ganz schön aggressiv! Der provoziert Dich.. Und BOING sind wir erneut dabei, die Erwartungen eines anderen zu erfüllen, für ihn mitzudenken und seines Wunsches gemäß zu handeln. Wir RE-agieren, wir fühlen uns nicht gut. Was, wenn wir in dieser Situation unserem kleinen Schnacker ganz bewusst Paroli bieten und folgendes denken könnten: „ich bin der Entscheider in meinem Leben, egal was passiert“, oder auch: „ich kann alles beobachten ohne negativ zu bewerten“? Weiter geht es im Büro: dort kommen ganz klare Erwartungen auf Sie zu: Ihr Vorgesetzter, oder auch Ihre Angestellten, die Ihnen mit bestimmten Erwartungshaltungen gegenüber treten. Ihr kleiner Schnacker will Ihnen auch hier wieder erzählen, was Sie jetzt am besten tun oder lassen sollten. Aber was, wenn Sie sich Ihrer Werte bewusst sind? Wenn Sie sich Ihrer Werte NICHT bewusst sind (und ganz ehrlich gesagt wusste ich bis vor ein paar Jahren selber nicht, was Werte überhaupt bedeuten), leben Sie nach den Werten anderer. Ich möchte deswegen, dass Sie sich jetzt gleich ein Blatt Papier nehmen und folgende Sätze notieren: 1. Mir ist besonders wichtig dass ich.. 2. Ich lege besonderen Wert auf.. Vervollständigen Sie diese Sätze bitte jeweils 5x, so dass Sie am Ende 10 Sätze aufgeschrieben haben. Beziehen Sie diese 10 Sätze ruhig zunächst auf Ihre Arbeit. Hängen Sie sich diesen Zettel an den Kühlschrank, die Küchentür oder an einen Spiegel, damit Sie ihn immer und immer wieder täglich studieren können. Nach spätestens drei Wochen werden Sie merken, dass Ihnen diese Werte immer bewusster werden und Sie danach handeln. Los doch! Versuchen Sie‘s! Sie werden erleben, dass Ihr Leben WERT-voller und stressfreier wird. Ach ja: Und schreiben Sie mir Ihre Erfahrungen! Am besten eine Email an christian.macha(at)dasabenteuerleben.de oder hinterlassen Sie mir bei iTunes einen Kommentar. Ich hoffe, dass ich Ihnen auch mit dieser Sendung ein wenig helfen konnte und freue mich zusammen mit dem kleinen Schnacker auf die nächste Sendung. Noch mehr Podcasts vom Abenteuer Gedankenmanagement gibt es unter iTunes (am besten gleich abonnieren) oder unter www.abenteuer-gedankenmanagement.de . Weitere Informationen zu Christian Macha und den Seminarangeboten finden Sie unter www.gedankenmanagment.com Machen Sie‘s gut und haben Sie überwiegend gute Gedanken, Ihr Christian Macha Das Zitat des Tages stammt von Seneca: Das größte Hindernis des Lebens ist die Erwartung, die vom Morgen abhängt. 

Die Episode ist eine Audio-Datei aus der Serie des Podcasts Das Abenteuer Gedankenmanagement mit Christian Macha, die du hier downloaden und online anhören kannst. Informiere dich über den Das Abenteuer Gedankenmanagement mit Christian Macha Podcast Download.

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