Audio 14.04.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle Podcast14.04.18 10:35 Uhr

14.04.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten von DW.COM | Deutsche Welle

Dauer: 07:24:00 Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.USA, Frankreich und Großbritannien greifen Syrien an: Die USA, Frankreich und Großbritannien haben in der Nacht zu Samstag Luftangriffe in Syrien geflogen. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor mitgeteilt, er habe "Präzisionsschläge" auf Ziele angeordnet, die mit den Chemiewaffen von Syriens Machthaber Baschar al-Assad in Zusammenhang stünden. Sie seien eine Vergeltung für den Einsatz chemischer Waffen durch die syrische Regierung gegen das eigene Volk, so Trump weiter. Aus Damaskus meldeten Medien Explosionen. Laut US-Verteidigungsminister Jim Mattis sind zunächst keine weiteren Militärschläge geplant. Russland drohte den Westmächten umgehend mit Konsequenzen. Guterres warnt vor Eskalation des Syrienkonflikts: Nach dem alliierten Luftangriff auf Syrien hat UN-Generalsekretär António Guterres die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen zur Zurückhaltung aufgerufen. Angesichts der gefährlichen Lage sollten alle Handlungen zur Eskalation vermieden werden, sagte er in New York. Guterres mahnte an, dass im Sicherheitsrat eine wirksame Lösung für die Haftung beim Einsatz von Chemiewaffen gefunden werden müsse. Amerika-Gipfel ohne Trump und Maduro: Rund 30 Staats- und Regierungschefs aus Nord-, Mittel- und Südamerika sowie der Karibik kommen zum 8. Amerika-Gipfel in der peruanischen Hauptstadt Lima zusammen. US-Präsident Donald Trump sagte wegen der angespannten Lage im Syrienkonflikt kurzfristig ab. Stattdessen Reisen sein Vize Mike Pence, seine Tochter Ivanka und ihr Ehemann Jared Kushner nach Lima. Venezuelas Präsident Nicolás Maduro war im Vorfeld ausgeladen worden. Pence forderte im Vorfeld, weitreichendere Sanktionen gegen die linksnationalistische Regierung zu verhängen. Gleichzeitig sicherte er vor der Wirtschaftskrise geflohenen Venezolanern finanzielle Hilfen zu. Ecuador: Journalisten von Farc-Splittergruppe umgebracht: Drei an der Grenze zu Kolumbien entführte Ecuadorianer sind tot. Die beiden Journalisten und ihr Fahrer seien von Dissidenten der früheren kolumbianischen Guerillaorganisation Farc ermordet worden, sagte Ecuadors Präsident Lenín Moreno. Ein von Moreno gestelltes Ultimatum hatten die Kidnapper verstreichen lassen. Sie hatten die drei Ecuadorianer am 26. März im Grenzgebiet entführt. Letztere hatten dort für eine Geschichte über Drogengewalt recherchiert. Die Entführer wollten im Tausch gegen die Geiseln in Ecuador inhaftierte Mitglieder ihrer Splittergruppe Front Oliver Sinisterra freibekommen. Ein Toter bei Palästinenser-Protesten: An der Grenze zum Gazastreifen ist es erneut zu schweren Zusammenstößen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften gekommen. Israelische Soldaten hätten das Feuer auf protestierende Palästinenser eröffnet und einen von ihnen getötet sowie hunderte weitere Menschen verletzt, teilten palästinensische Ärzte mit. Die Proteste gehen bereits in die dritte Woche und sollen insgesamt sechs Wochen anhalten. Die Palästinenser demonstrieren für ein Recht auf Rückkehr in jene Gebiete, die heute Teil des israelischen Territoriums sind. Israel lehnt dies ab. Maas wirft Kollegah und Farid Bang Antisemitismus vor: Die Antisemitismus-Debatte rund um die Rapper Kollegah und Farid Bang geht auch nach der Echo-Preisverleihung weiter. Außenminister Heiko Maas twitterte, dass antisemitische Provokationen keine Preise verdient hätten und widerwärtig seien. Dass am Holocaustgedenktag ein solcher Preis verliehen werde, sei beschämend, so der SPD-Politiker. Am 12. April, dem Tag, an dem vor allem Israel an die sechs Millionen im Holocaust ermordeten Juden erinnert, waren die beiden Rapper mit dem renommierten Musikpreis ausgezeichnet worden. Sie stehen wegen der Textzeile "Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen" in der Kritik. Fußball-Bundesliga: Wolfsburg kommt nicht voran: In der Fußball-Bundesliga geht für den VfL Wolfsburg das Zittern im Abstiegskampf weiter. Das Team von Bruno Labbadia kam am Freitag trotz 32-minütiger Überzahl nicht über ein 0:0 gegen den FC Augsburg hinaus und bleibt daheim in diesem Jahr bisher sieglos. Die Wolfsburger trennen nur drei Punkte vom Relegationsplatz 16.
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