Audio 13.01.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle Podcast13.01.18 11:55 Uhr

13.01.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten von DW.COM | Deutsche Welle

Dauer: 08:30:00 Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Nach "Drecksloch"-Äußerungen: Afrikaner fordern Entschuldigung Trumps: 54 afrikanische Länder haben US-Präsident Donald Trump aufgefordert, sich für die Bezeichnung "Drecksloch-Länder" zu entschuldigen und sie zu widerrufen. Sie seien "äußerst erschüttert über die empörenden, rassistischen und fremdenfeindlichen Bemerkungen des Präsidenten der Vereinigten Staaten", so die Botschafter der afrikanischen Länder bei den Vereinten Nationen nach einer Dringlichkeitssitzung in New York. Sie seien "besorgt über den anhaltenden und wachsenden Trend der US-Regierung, Afrika und Menschen afrikanischer Herkunft zu verunglimpfen". Trump soll laut Medienberichten in einer Sitzung im Weißen Haus arme Herkunftsländer von Einwanderern als "Drecksloch-Länder" beschimpft haben. Dies löste weltweit Entrüstung aus. Auch aus dem US-Kongress kam Kritik. Trump selbst bestreitet diese Wortwahl. Absage an Trump: Iran lehnt Änderungen am Atomabkommen ab: Der Iran hat die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach Änderungen am Atomabkommen abermals entschieden zurückgewiesen. "Das Atomabkommen ist ein international anerkannter und abgeschlossener Pakt und ist nicht neu verhandelbar", betonte das iranische Außenministerium in einer ersten Reaktion. Daher werde Teheran auch weder Änderungen, noch neue Verpflichtungen jenseits des Wiener Abkommens von 2015 akzeptieren, hieß es. Trump hatte zuvor zwar die Sanktionen gegen den Iran für weitere 120 Tage ausgesetzt, zugleich aber eine härtere Gangart gegenüber dem Mullah-Regime verlangt. Die Partner in Europa wurden aufgefordert, bis zum Ablauf der nächsten Frist neue, schärfere Regelungen zu formulieren. Es müsse umfassendere Inspektionen geben, bei denen auch das iranische Raketenprogramm einbezogen werde. Proteste gegen Sparpolitik in Tunesien gehen weiter: Mehrere hundert Menschen haben erneut in der tunesischen Hauptstadt Tunis und in der Küstenstadt Sfax gegen steigende Lebenshaltungskosten und die Sparpolitik der Regierung demonstriert. Wie in den vergangenen Tagen sollen viele Demonstranten festgenommen worden sein. Auch für Sonntag hat die Opposition zu Protestkundgebungen aufgerufen.Tunesien galt lange als Musterbeispiel des demokratischen Wandels. Viele Tunesier sind jedoch enttäuscht und machen ihrem Frust über wachsende wirtschaftliche Probleme Luft. Die Vereinten Nationen äußerten sich besorgt über die hohe Zahl der Festnahmen. Saudi-Arabien: Frauen besuchen erstmals Fußballspiel: In Saudi-Arabien haben Frauen zum ersten Mal überhaupt ein Fußballspiel in einem Stadion besuchen dürfen. Weibliche Fans strömten schon Stunden vor dem Anpfiff ins Stadion der Küstenstadt Dschidda. Sie können die Spiele auf extra reservierten Plätzen verfolgen - allein oder in Begleitung ihrer Familie. Die Öffnung von Stadien für Frauen ist Teil eines Modernisierungsprogramms von Kronprinz Mohammed bin Salman. In den vergangenen Monaten hatte die Regierung bereits angekündigt, das Autofahrverbot für Frauen ab Juni aufzuheben. Zudem dürfen Frauen ab März ins Kino gehen. SPD-Spitze wirbt um Ja der Basis zu neuer großer Koalition: Nach der Einigung mit der CDU/CSU versucht die SPD-Führung, ihre Basis für die Neuauflage der großen Koalition unter Bundeskanzlerin Angela Merkel zu gewinnen. Auch mehrere Ministerpräsidenten werben auf verschiedenen regionalen Konferenzen und Versammlungen dafür, dass der Sonderparteitag am 21. Januar das Sondierungsergebnis vom Freitag akzeptiert und der Aufnahme förmlicher Koalitionsverhandlungen zustimmt. So sprach sich nun auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, bislang Befürworterin einer Minderheitsregierung, für ein neues schwarz-rotes Bündnis aus. Auch sie verwies vor allem auf die vereinbarten sozialen Verbesserungen für Kinder und Rentner. Die SPD-Linke will ihre Anhänger gegen eine weitere große Koalition mobilisieren. Sie beklagt insbesondere, die Forderungen nach höheren Steuern für Reiche, nach einem neuen Gesundheitssystem und einer humaneren Flüchtlingspolitik seien unerfüllt geblieben. Dieselaffäre: VW einigt sich auch in Kanada auf Vergleich: Nach der Einigung mit den USA hat Volkswagen nun auch Entschädigungen an kanadische Kunden akzeptiert. Für den Vergleich würden umgerechnet 193 Millionen Euro fällig, teilten der Autokonzern und Klägeranwälte mit. Etwa 20.000 Besitzer von Autos mit 3,0-Liter-Motoren sollen demnach eine Zahlung erhalten. Das Unternehmen verpflichtete sich zudem, eine Strafe von 1,66 Millionen Euro zu zahlen. VW-Manager Daniel Weissland sprach von einem wichtigen Meilenstein. VW hatte im September 2015 auf Druck der US-Umweltbehörden eingeräumt, in großem Stil bei Abgastests betrogen zu haben. Weltweit betrifft die Affäre rund elf Millionen Dieselautos. In den USA hatte VW bereits im vergangenen Jahr einen Vergleich erzielt. Der Skandal kostet die Wolfsburger allein dort mehr als 25 Milliarden Euro.
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