Audio Google Analytics rechtssicher einsetzen - Die Marketing Kantine-Podcast No. 5

Marketing Kantine Podcast19.07.17 07:50 Uhr

Google Analytics in Ihr CMS- und Shop-System sicher einbinden von kreativ web marketing UG & Co. KG

Dauer: 00:15:18 Google Analytics rechtssicher einsetzen: 
Widerspruchslösung für Mobiles Internet und PCs bedenken
Heute geht es um das Abmahnthema Google Analytics.
Analytics ist ein Dauerbrenner in der Abmahnmaschinerie und ein Thema für jeden, der sich mit dem Thema Datenschutz beschäftigt.
Ein Dauerbrenner auch für jeden, der ein CMS-System am Netz hat.
Jeder Betreiber einer Website möchte natürlich seine "Besucher" kennenlernen und möglichst aussagekräftige Daten haben, um daraus seine weitere Strategie für mehr Umsatz und mehr Besucher ableiten zu können.Dabei vergisst der Website-Betreiber gerne das Thema externe Schnittstellen, was Google Analytics nun mal ist.
Gerade im Bereich Wordpress-CMS gibt es hier noch einige Knackpunkte mehr. Als Beispiel: Jetpack, Analytics-Tools wie Monster Insights und die einfach anzubindende Wordpress-Besucherauswertung.Mit jedem Plugin / jeder Schnittstelle holen Sie sich das Abmahnrisiko ins Haus.  
Warum?
Weil Daten erhoben werden und zwar nicht direkt von Ihnen, sondern von Dritten (dem Hersteller der Schnittstelle). Und das wirft viele Fragen auf.
Wo landen die Daten? wer wacht über deren Sicherheit? Etc..Nutzer von Websites müssen anonym bleiben dürfen und sie sollen selbst bestimmen können, ob ihre Daten verwertet werden dürfen oder eben nicht.Das Betrifft jedes Online-Tracking-Tool. Daten dürfen nur insoweit erhoben werden, als das es zweckdienlich ist.Beim Weblication CMS bestehen diese Probleme nicht, sofern Sie die interne Lösung nutzen, die gleich mitgeliefert wird.Dort bleibt "alles" auf Ihrem Server / Webspace und es werden keine Daten an Dritte weitergegeben.
Der Knackpunkt für jeden Datenschutzbeauftragten und dessen Sie sich bewusst sein sollten:Gehen Die Daten nach außerhalb (wie bei Google Analytics), haben Sie ein potentielles Abmahnrisiko.
Jetzt kommt ein weiterer wichtiger Punkt, der gerne mal vergessen wird:
Durch unterschiedliche Technologien (Mobile Geräte mit Browser und Stationäre Geräte mit Browser) benötigt man auch unterschiedliche Widerspruchslösungen, damit sie technisch auch funktionieren - plus angepasste Datenschutzerklärungen (mobil und stationär müssen berücksichtigt werden).Wie sieht denn Ihre Lösung für Handy und Tablett aus?Haben Sie sich das mal angesehen und bestenfalls auch mal ausprobiert?Sie kennen nun das Risiko und es liegt bei Ihnen es zu bewerten.
Kommen wir aber nun zu den konkreten Schritten, um Google Analytics sicher einzusetzen.
1.) Abschluss des Vertrages zur Auftragsdatenverarbeitung
Wird „Google Analytics“ zur Analyse des Nutzerverhaltens verwendet, erheben nicht Sie die Daten, sondern Google.Das Bedeutet rechtlich: Sie haben Google mit der Erhebung beauftragt. Ergo: Benötigen Sie einen rechtlichen Rahmen, in dem sich die Vertragsparteien bewegen.Sie müssen also im Vorfeld einen Vertrag mit Google schließen, um Google Analytics einsetzen zu dürfen.Das geht ganz einfach, ein Muster finden Sie in einem speziellen Bericht der IT Recht Kanzlei.
Sie Drucken den Vertrag aus, unterschreiben zwei mal und schicken ihn nach Irland (kostet zwischen 2 und 3 Euro). Google schickt Ihnen Ihr Exemplar dann zurück.  Bisher haben wir die Erfahrung gemacht, das die Aktion ca. 2 Wochen dauert.
2.) Das Anonymisieren der IP-Adressen
Aus Datenschutzgründen muss die IP Adresse des Seitenbesuchers anonymisiert werden. Daten sollen nur insoweit erhoben werden, als das sie dem Zweck der Statistik dienen, nicht zum Ausspähen.Von Haus aus sieht der Google Analytics Code das nicht vor, so dass Sie manuell nachsteuern müssen.Der Befehl "anonymizeip" muss in Ihr Seitenscript eingesetzt werden und in der Datenschutzerklärung darauf hingewiesen werden.Übrigens: Unsere Weblication Kunden brauchen sich an dieser Stelle keine weiteren Gedanken zu machen. Bei Weblication ist dieser Code als Standard hinterlegt. Das System kommt aus Deutschland und die Bestimmungen sind beim Hersteller bestens bekannt.Bei Wordpress müssen Sie selber Hand anlegen.Da es "universal Analytics" und "klassisches Analytics" gibt, richtet sich der Code nach dem Einsatzbereich.
3.) Die Möglichkeit zum Widerspruch
In Deutschland muss auf die Verwendung von Google Analytics hingewiesen werden (Datenschutzbelehrung) und dem Nutzer muss die Möglichkeit des Widerspruchs gegeben werden.Deshalb müssen "Opt-Out-Lösungen" existieren, damit der Nutzer der Auswertung seiner Daten widersprechen kann.Diese Regelung gilt für die Zukunft, nicht für den derzeitigen Besuch Ihrer Seite oder Ihres Shops.Dieses Opt-Out hat Google selbst entwickelt und stellt es z.B. als Add-On für fast jeden Browser bereit. Damit kann der Nutzer für die Zukunft entscheiden, dass seine Daten weder auf Ihren noch auf anderen Seiten erfasst werden. Egal welche Website also mit dem Browser besucht wird, per Analytics werden keine Daten mehr erhoben, sofern das Add-On von Google genutzt wird.Darüber hinaus können Sie selber auf der Webseite der Datenschutzerklärung einen Javascriptcode einfügen, der das Opt-Out für Ihre Website ermöglicht. Dieser Code muss einwandfrei funktionieren, sowohl mobil als auch stationär, sonst können Sie wiederum abgemahnt werden.
4.) Hinweise in der Datenschutzerklärung
Nun kommt ein besonderer KNACKPUNKT: Auf jegliches Tool, das Sie auf Ihrer Webseite einsetzen und das Daten erhebt, ggf. auswertet oder wo Daten an Dritte übermittelt werden, müssen Sie in Ihrer Datenschutzerklärung hinweisen.PLUS: Die Möglichkeit des Widerspruchs!
In unserem Beispiel Google Analytics: Mitteilung über Verwendung des Tools - Anwendungsbereich beschreiben - Speicherumfang der Daten - Verweis auf Widerspruch - Add-On Anwendungsmöglichkeit - Belehrung "anonymizeip" und Einbau des Codes in Ihr Script.Und jetzt kommen alle Wordpress Nutzer ins Grübeln. Denn das betrifft ziemlich viele Plugins. Die sind nicht alle vom gleichen Hersteller.
Bei Weblication kommt alles aus einem Haus, in so fern können sich unsere Weblication Core und Grid Kunden zurück lehnen und entspannt durchatmen.
Welchen Text Sie verwenden können, erfahren Sie in unserer Verlinkung.

JETZT KOMMT DER PUNKT, DER DEN WENIGSTEN ANWENDERN VON GOOGLE ANALYTICS BEKANNT IST
Die Anpassung für mobile Websites: Denn die Browsertechnik und Betriebssysteme auf mobilen Endgeräten sind andere als auf stationären Geräten oder Laptops.Deshlab ist diese Lösung in der Standard-Opt-Out Lösung nicht enthalten. Sie müssen also nachsteuern und zwar manuell.
Die Widerspruchsmöglichkeit durch Ergänzung im Quellcode!
Zugegeben: Dieses Opt-Out für Google Analytics ist nicht sehr nutzerfreundlich. Aber da mittlerweile jede Webseite auch mobile Nutzer hat, muss die Widerspruchsmöglichkeit für mobile Endgeräte in die Datenschutzbelehrung mit dem passenden Code hinterlegt sein.
D.h., das Opt-Out-Cookie muss über einen Link in der Datenschutzbelehrung aktiviert werden können und auch funktionieren.
Und ich traue es mich kaum sagen: Auch hier sind Weblication-Nutzer im Vorteil. Während bei Wordpress auch hier Hand angelegt werden muss, ist bei Weblication diese Befehlskette bereits im Template hinterlegt.
Soweit zur Nutzung von Google Analytics und den technischen Voraussetzungen und dem "Handanlegen" in Ihrem CMS.
Die vollständige Anleitung habe ich Ihnen hier verlinkt.
Falls Sie das Weblication CMS interessiert, können Sie sich hier ein Bild machen.

Wir hören uns bald wieder, in der Marketing Kantine, der kreativ web marketing.
Viele Grüße aus Bremen
Der Inhalt ist eine Audio-Datei aus dem Kanal des Podcasts Marketing Kantine, die du hier downloaden und online anhören kannst. Informiere dich über den Marketing Kantine Podcast Download.

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