Audio Casted 3

casted Podcast17.06.06 12:49 Uhr

Casted 3

Hier der Text im Wortlaut:

Willkommen bei der ersten Ausgabe von Casted während der Fußball-Weltmeisterschaft.

Heute eine Kurzausgabe mit den folgenden Themen:

  • Soll Inline-CSS per style-Attribut bei Strict-Doctypes erlaubt sein?
  • JavaScript als Ersatz für das target-Attribut.
  • Soll Inline-CSS per style-Attribut bei Strict-Doctypes erlaubt sein?

    Nicht, wenn es nach Emil Stenström geht, einem Informatik-Studenten aus Stockholm.

    Er hat auf friendlybit.com einen Artikel veröffentlicht, der den Titel ‘Inline CSS schould not be allowed in strict doctypes’ trägt.

    Als Begründung führt er an, dass in einem als Strict ausgezeichnetem Dokument keinerlei Styleangaben enthalten sein sollten.

    Dies gelte ja auch für alle Präsentationsangaben, beispielsweise das Attribut bgcolor im body-Element oder das center-Element.

    Seltsam findet er, dass stattdessen style-Attribute für direkte Formatierungen im HTML-Quelltext erlaubt sind.

    Sie widersprechen allem wofür der restriktivste Doctype steht – vor allem wiederspricht es der Trennung von Inhalt und Gestaltung.

    Grundsätzlich hat Stenström natürlich recht, deshalb wird von der Verwendung des Attributs auch generell abgeraten.

    Manchmal kann jedoch die Flexibilität des style-Attributs Gold wert sein, beispielsweise bei kurzfristigen Änderungen oder, bei Elementen, die lediglich einmal auf der kompletten Webseite vorkommen.

    Eine Auslagerung in eine externe CSS-Datei könnte in diesem Fall die CSS-Datei unnötigerweise aufblähen und so einige der Vorteile von CSS aufheben.

    Das gleiche gilt bei einem Redesign, bei dem diese einzelnen Elemente ihre Gestalt behalten.

    Es gilt also: Die Trennung vn Inhalt und Gestaltung sollte nicht angetastet werden. Ausnahmen dürfen lediglich Inhalte bieten, die einmal vorkommen und sich deshalb einer Auslagerung in eine externe CSS-Datei nicht lohnt.

    Eine bessere Lösung könnte dann aber eine Klasse oder ID für das Element und entsprechtende Anweisungen in einem style-Element im head-Bereich sein.

    JavaScript als Ersatz für das target-Attribut.

    Roger Johansson von 456 Berea Street hat eine Javastcript-Lösung für das Öffnen neuer Fenster (Version 1.1) entworfen.

    Wenn sich heute beim Klick auf Links Fenster öffnen steckt meist eine Javascript-Anweisung oder das target-Attribut mit dem Wert _blank dahinter.

    Beide Lösungen sind meist nicht optimal umgesetzt. JavaScript-Links sind meist ohne Javascript nicht benutzbar und aus einer Anweisung wie javasccript:openwin(‘334455’); kann niemand herausfinden wohin die Reise gehen soll.

    Das target-Attribut ist in dieser Beziehung zwar zugänglicher beraubt jedoch den Benutzer der Möglichkeit selbst festzulegen, wo er Links gerne geöffnet haben möchte.

    Schließlich sollte er zwischen dem gleichen Fenster, einem neuen Tab oder einem neuen Browserfenster wählen können.

    Das target-Attribut ist zudem bei strictem Doctype nicht erlaubt.

    Die Javascript-Datei, die Roger auf seiner Internetseite bereitstellt ist relativ einfach und enthält alles, was unaufdringiches Javascript ausmacht.

    • Jeder Link mit der Klasse non-html wird in einem neuen Fenster geöffnet.
    • Zudem wird ein Hinweis eingefügt, der die Besucher vorwarnt, falls JavaScript an-, CSS jedoch ausgeschaltet ist.
    • Es können die browsereigenen Tasten benutzt werden um Links in neuen Tabs zu öffnen.

    So können beispielsweise externe Links oder PDF-Dokumente oder Videos in einem neuen Fenster geöffnet werden, sofern JavaScript verfügbar ist.

    Die neuen Links (die ja eh durch die Klasse non-html gekennzeichnet sind) müssen natürlich per CSS so ausgezeichnet werden, dass der Benutzer erkennen kann, wohin der Link führt.

    Ob das Öffnen von neuen Fenstern überhaupt sinnvoll ist, oder ob das den Benutzer nicht eher verwirrt kann man nicht sagen.

    Oft kommt es vor, dass Benutzer versuchen auch im neuen Fenster den Zurückbutton zu benutzen.

    Andere haben Probleme, wenn sich im selben Fenster eine ganz andere Webseite öffnet.

    Wieder andere meinen, dass die Gestaltung einer Webseite und wo sie sich öffnet nur zweitrangig ist, sofern der Inhaltsbereich klar erkennbar ist.

    Abspann

    Das war die dritte Ausgabe des casted-Podcast, ich freue mich auf das nächste Mal.

    Für Anregungen und Kritik bin ich immer dankbar. Einfach eine E-Mail an casted@yatil.de schicken oder natürlich als Kommentar zu diesem Podcast.

    Zum Ausklang nun ein Lied aus dem podsafe music network: Passend zum Wetter in Deutschland und Österreich: Monkey mit Summertime Sun.

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