Romane von Hansjörg Schertenleib und Elisa Shua Dusapin

Romane von Hansjörg Schertenleib und Elisa Shua Dusapin

Zweimal Schweiz: Der neue Roman «Offene Fenster, offene Türen» des Schweizer Schriftstellers Hansjörg Schertenleibs und das mittlerweile preisgekrönte «Ein Winter in Sokcho» der in der Romandie lebenden Autorin Elisa Shua Dusapin – dies das Angebot de ...
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Beschreibung

1 month ago
Zweimal Schweiz: Der neue Roman «Offene Fenster, offene Türen» des
Schweizer Schriftstellers Hansjörg Schertenleibs und das
mittlerweile preisgekrönte «Ein Winter in Sokcho» der in der
Romandie lebenden Autorin Elisa Shua Dusapin – dies das Angebot der
neuen BuchZeichen-Stammtischrunde. Mitten im Shitstorm sein – von
dieser Erfahrung erzählt der aktuelle Roman «Offene Fenster, offene
Türen» des Schweizer Autors Hansjörg Schertenleib. Das Buch
schildert die Geschichte eines Lehrers und seiner knapp 20-jährigen
Schülerin, die beim einvernehmlichen Sex gefilmt und dann zu Opfern
einer regelrechten Hetzjagd werden. In der virtuellen wie in der
realen Welt. Felix Münger überzeugt an diesem Roman, wie er mit
literarischen Mitteln gekonnt dringende Fragen nach unserem
bisweilen fragwürdigen Umgang mit Social Media aufwirft. Elisa Shua
Dusapin lebt in der Romandie und hat vor wenigen Tagen für die
englische Übersetzung ihres Romans «Ein Winter in Sokcho» den
National Book Award in der Kategorie «Übersetzte Literatur»
erhalten. Für Annette König ist diese Preisvergabe ein Glücksfall,
weil sie dadurch dieses kleine Meisterwerk entdeckt hat. Eine
wunderschön erzählte Beziehungsgeschichte zwischen einer jungen
Südkoreanerin und einem Comic-Zeichner aus Frankreich, die sich
einem wie mit Tusche gezeichnet ins Herz kritzelt. Der Tipp der
Woche hingegen kommt aus Liverpool Michael Luisier stellt Paul
McCartneys lyrische Autobiografie «Lyrics» vor. Buchhinweise:
Hansjörg Schertenleib. Offene Fenster, offene Türen. Kampa 2021.
Elisa Shua Dusapin. Ein Winter in Sokcho. Blumenbar, 2016. Paul
McCartney. Lyrics. Herausgegeben von Paul Muldoon. Aus dem
Englischen von Conny Lösch. C.H. Beck, 2021.

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