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Beiträge des Deutschlandradio - Nachrichten aus den Bundesländern
Die aktuelle Ausgabe „JAV Länderzeit: Sterbehilfe 23.5.2012“ von dradio.de - Länderzeit ist am 23.05.2012 erschienen. Lassen Sie sich kostenlos über neue Folgen dieses Podcast informieren.
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Episoden (370)
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23.05.2012
JAV Länderzeit: Sterbehilfe 23.5.2012
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16.05.2012
Wo sind die "goldenen Bürgersteige"? Der Streit um den Solidarpakt
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09.05.2012
Die Bundesregierung will mehr Verantwortung bei der Wissenschaft übernehmen
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02.05.2012
Arbeitsplätze contra Fluglärm Was bringt der neue Hauptstadtflughafen?
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25.04.2012
Modell für mehr Chancengleichheit? Wie Jena und Heilbronn Kinder gezielt fördern
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18.04.2012
Stuttgart will mehr Migranten im öffentlichen Dienst
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11.04.2012
Länderzeit Über den schwierigen Umgang mit der Elektro-Zigarette
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04.04.2012
Gibt es Alternativen zur Umweltzone?
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28.03.2012
Doppelte Abiturjahrgänge.
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21.03.2012
Wie die Bundesländer mit Schulschwänzern umgehen
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14.03.2012
Sackgasse Massentierhaltung? NRW fordert Tiermast ohne Antibiotika
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07.03.2012
Länderzeit, 7.3.2012
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29.02.2012
Interview mit Prof. Gudrun Schneider
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29.02.2012
Leben auf Pump - Wann greift in den Bundesländern die Schuldenbremse
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22.02.2012
Netzwerk gegen Abwanderung - Wie Frauen sich in Ostdeutschland engagieren
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Prof.Dr.Herbert K.Koch (hkkoch@gmx.de (Gast)08.09.10 11:07 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte gern einen Beitrag zur Diskussion liefern habe aber leider keine Zeit mich in die Telefonwarteschleife zu begeben.
Folgende Argumente möchte ich ansprechen:
1)“ Kompromisse sind immer besser und kein Gesetz verlässt Bundestag in Form wie eingebracht“: ich sehe hier eine Hauptursache
unserer gegenwärtiger Probleme weil Kompromisse meist die schlechtere und in der Regel nur die Behelfslösung auf der Basis des kleinsten
gemeinsamen Nenners darstellen, Es ist außerdem meist offensichtlich, daß solche Kompromisse oder Bundestagsentscheidungen einer
starken Lobby Beeinflussung unterliegen, oder um es unverblümt auszudrücken durch Korruption der Regierung oder von Parlamentarier-
gruppen zu Stande kommen. Ein Volksentscheid sollte auch in der Formulierung nur Ja nein Entscheidungen ermöglichen und dadurch die
Möglichkeit geben einen durch zu viele Widerstrebende Interessen nicht mehr vernünftig auflösbaren Prozeß auf die eine oder andere Weise zu einem Ende zu
bringen. Es ist sehr wahrscheinlich daß solche Mehrheitsentscheidungen in vieler Hinsicht schon geholfen hätten und es gibt keine Evidenzen, daß die
vielen faulen Kompromisse der Vergangenheit besseres bewirkt hatten.
2) „direkte Demokratie sei schlecht weil irrational und demagogisch manupulierbar (Vox populi = vox Rindvieh)“: : Diese Argumentation widerspricht
konkreten Erfahrungen. Die Volksentscheide in ihrer derzeitigen Konstruktion führen zu gelebter Demokratie weil natürlich nur der mündige Bürger
sich die Mühe macht eine Meinung zu bilden und die Zeit zur Abstimmung zu opfern, und vor allem weil wir in unserer Geschichte kein Beispiel haben
daß durch solche Volksentscheide eine katastrophale politische Entscheidung herbeigeführt wurde , dagegen kennen wir jede Menge von Beispielen
in denen die bequeme Übertragung von Entscheidungsbefugnissen an ungeeignete Personen z.T. existentielle Bedrohungen bewirkten.
3) „pro Volksentscheid sei Ausdruck eines Misstrauens gegen die Politik „ : Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, ich glaube es gibt keine Erfahrungen
die ein ungeschränktes Vertrauen in Politik im allgemeinen und Politiker insbesondere begründen könnten. In manchen Fällen, muß man eigene Meinungen bilden
vertreten und versuchen durchzusetzen ohne sich eines Mittlers zu bedienen der unter Umständen ohne daß ich dies weis oder noch beeinflussen kann schon
längst nicht mehr meine Interessen vertritt.
4) konkretes Beispiel Stuttgart 2010: Es ist nicht richtig, daß dies ein Beispiel sei, daß der Volksentscheid versucht noch rechtlich zustande gekommenen Ent-
scheidungen im nachhinein zu kippen. Richtig ist, daß versucht wurde am Volk vorbei alles in trocken Tücher zu bringen und vollendete Tatsachen zu schaffen.
Wenn mit dem Abriß jetzt endlich genügend Menschen aus ihrer Lethargie gerissen werden und sich voll Unmut gegen diese Machenschaften wenden ist dies kein
Parteipolitische Strategie und demagogische Beeinflussung. Unter den Aktivisten und Demonstranten werden sie Inhaber aller derzeit möglichen Parteibücher finden
Und das ist gut so, wenn auch sehr wahrscheinlich zu spät.
Mit freundlichen Grüßen
Herbert Koch
(Prof.Dr.med. H.K.Koch, z.Z. Path.Inst. Bayreuth)
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