NarrDerNacht 09.10.07 10:26 Uhr
Audio Herbert Fritsche: In Hamburg
Drüben liegt das Alte Land.
Wir an unserm andern Strand
Wissen's so zu nennen.
Drüben, wo das Zwielicht webt,
Habe ich mich alt gelebt
Bis zum Niederbrennen.
Zwischen drüben, zwischen hier
Zieht des Stromes Weltbegier
Silbergrau nach Norden.
Wellen wollen untergehn,
Aber wo die Sterne stehn,
Sind sie neu geworden:
Wellen, die nun Wolken sind,
Gleiten weich im Abendwind
Unter Gottes Sternen.
Darf ich, Stern und Strom und Strand,
Mit dem Blick aufs Alte Land
Bei euch sterben lernen?
Diese Folge ist eine Audio-Datei aus der Serie des Podcast-Angebotes NarrDerNacht.
* Download & Wiedergabe im Player erfolgt direkt vom Server des Anbieters. Mehr...
Stichwörter
Kommentare
Copyright: NarrDerNacht
Weitere Episoden dieser Serie (39)
-
09.10.2007
Friedrich Hebbel: Spaziergang am Herbstabend
-
09.10.2007
Christian Morgenstern: Leise Lieder
-
09.10.2007
Herbert Fritsche: In Hamburg
-
08.10.2007
Georg Trakl: Geistliche Dämmerung
-
08.10.2007
Hermann Hesse: Im Nebel
-
08.10.2007
Rainer Maria Rilke: Herbst
-
07.10.2007
Oscar Wilde: Requiescat
-
Alle Episoden dieses Podcasts findest du im Podcastarchiv.
Download*

Playliste
Empfehlen
Player einbinden
Teilen
Dichtcast
Der Denker und Dichter Podcast
Gedichte aus dem Garten der Poesie
Kommentieren