Audio neue Arbeitswelten - Teil 2

Office Talk - DER Podcast fürs gesunde Büro13.08.17 03:00 Uhr

neue Arbeitswelten - Teil 2

Dauer: 18:52:00

In der heutigen Folge lade ich Sie ein, meine persönlichen Gedanken zum Inhalt des BOB-Artikels kennen zu lernen:

Es begann mit Offenheit, transparenten Büroflächen und räumliche Nähe.

Sehr häufig erlebe ich in meinen Beratungsgesprächen, dass die Kunden und selbst einzelne Abteilungen sich keine ausreichenden Gedanken über Ablauforganisation machen, geschweige denn Kommunikationskreuze erstellt werden, anhand welcher sich die Wegezeiten für Mitarbeiter minimieren ließen und in Zeiten notwendiger Effizienz ist dies sicher suboptimal für die betroffenen Unternehmen.

Häufig erlebe ich, dass bei Umgestaltung von Büros nach der HWISSG-Technik vorgegangen wird und die Leute mit Fensterplatz nur darauf bedacht sind, wieder einen Fensterplatz zu bekommen. 

Es ging aber auch noch einen Schritt weiter, indem Partnerunternehmen die Möglichkeiten bekommen temporär in meinem Bürogebäude zu arbeiten. Wir reden hier also konkret von Gästen und Gäste sollen sich – so habe ich das von meinen Eltern gelernt – wohlfühlen. Das gilt jetzt nicht zwingend für Steuerprüfer – aber Spass beiseite. Jeder von Ihnen – da bin ich mir sicher, sorgt bei einem privaten Besuch dafür, dass die Räumlichkeiten sauber sind und eine Wohlfühl-Atmosphäre herrscht. In vielen Unternehmen wird darauf aber selten großen Wert gelegt, oftmals finden sich noch die Möbel aus den 80er und 90er Jahren vor. 

Weiter ging es mit wechselnden Arbeitsplätzen und der Aussage Möglichkeiten zu geben aber ohne zu zwingen. Natürlich hat Innovation keinerlei Chance, wenn ich jeden Tag dem alten Trott folge, wer morgen neue Erfolge will, darf heute nicht mehr so handeln wie gestern…

Sie kennen aus meinen vorigen Folgen die TOP Methode, in diesem Fall spreche ich vom Zusammenspiel Technik, Organisation und Person

Die Personen sollten schon motiviert sein, die Neuerungen anzunehmen und aus der für viele bekannten persönlichen Komfort-Zone auszubrechen. Wir sind natürlich heute aufgrund von Apple gewohnt, dass die Neuerungen selbsterklärend sind, nur bei der Umgestaltung von Büros wird leider noch immer viel zu selten der Mitarbeiter mit einbezogen, so dass das Motiv des Unternehmers nicht erkannt werden kann.

Motivation solcher Mitarbeiter zu erwarten – noch dazu wenn diese schon jahrzehnte an das bisherige System gewohnt sind, ist dann eine hohe Erwartung, denn Motivation heißt nichts anderes als Motiv zur Aktion. Die Lösung ist demzufolge also wieder „Mitarbeiter einzubeziehen, das Motiv erklären und dann in Aktion kommen. Oft nicht einfach, aber leicht

Die Relation von Fläche zu Mitarbeiterkosten wurde ebenfalls in dem Artikel erwähnt, hierzu kann ich nur nochmals betonen, dass zufriedene und motivierte Mitarbeiter deutlich mehr erreichen als unzufriedene und deshalb klare Zustimmung zu der Aussage „zufriedene Mitarbeiter können schnell ein Bürogebäude für Ihre Firma verdienen“

Nicht zu vergessen ist hier die Gruppendynamik – jeder dürfte das schon einmal erlebt haben, wie sehr die Menschen oder Kollegen auf negative Aussagen anspringen und wie schnell dann ein Gespräch über Negatives entsteht.

In einem solchen Falle wäre es dann vermutlich sogar besser das im Artikel erwähnte Home-Office zu haben.

Die heutige Mobilität macht es möglich von überall zu arbeiten, doch dies zeigt schon heute Wirkung. Spezialisten sprechen heute schon davon, dass die großen Probleme der Zukunft mit schlechten Augen ausgemacht sind.

Nicht nur der schlechte Stuhl und Schreibtisch im Büro sind das Problem, sondern meines Erachtens nach vielmehr die Technik, welche uns dazu zwingt, immer näher an die Bildschirme zu rücken. Nah und Fernsicht werden nur noch äußerst selten geswitcht und wenn man sich diesem Thema intensiver widmet, werden Sie feststellen, dass unser Gehirn uns sogar austrickst, weil es Umgebungen und insbesondere Farben interpretiert.

Das Schöne ist, es funktioniert bei jung und alt, auch dieses Thema wurde in dem Artikel besprochen, vielmehr die Herausforderung in der modernen Arbeitswelt, wenn Generation Y mit den Baby-Boomern sich gegenseitig austauschen müssen.

Auch hier wieder eine klare personenbezogene Angelegenheit. Meine Idee dazu ist es, dass es eine gewisse Ordnung gibt, durch welche sich die Menschheit erst entwickeln konnte und überhaupt gegenüber der Tierwelt überlebt hat. Diese Ordnung hat schon immer stattgefunden indem Menschen, welche sich zu einer Gruppe zusammen schlossen entsprechende Achtung entgegen gebracht haben. Natürlich spielen auch viele weitere Faktoren eine Rolle, Kommunikation ist eines der großen Themen – würde aber diesen Rahmen sprengen.

Zum Thema Arbeitswelten um Küchen herum bauen, stimme ich persönlich nicht zu. Ich bin jemand der allerdings auch die Zeiten genießt, in denen ich alleine im Auto zu Kunden oder nach Hause fahre. Wir leben aber heute in einer Zeit, in der wir innerhalb von Sekunden erfahren was auf der anderen Erdhälfte passiert, gleichzeitig aber Wochen nicht bemerkt wird, dass der Nachbar Probleme hat, oder gar verstorben ist.

Dieses Thema Restaurant im Unternehmen sehe ich allerdings als ein Luxus-Gut, welches nice to have ist, bei dem vermutlich aber auch neue Probleme hervorgerufen werden. 

Der nächste Punkt im Artikel von BOB dass es nicht möglich sein wird, ein Modell für alle Mitarbeiter, Firmen oder Unternehmensbereiche zu übertragen.

Das freut mich sehr, denn sonst gäbe es keine Probleme mehr und ich wäre auf einen Schlag meine Arbeit und vermutlich auch Sie als Zuhörerin oder Zuhörer los. Solange es keine einheitliche Lösung gibt, sind gute Beraterinnen und Berater wichtig, welche es verstehen, die Bedürfnisse des Kunden zu erkennen, alle betroffenen mit einzubeziehen und ein positiv verblüffendes Ergebnis zu präsentieren.

Und hier ist meine Erfahrung, dass immer das Ziel die Gesunderhaltung der Mitarbeiter, dadurch erhöhte Leistungsfähigkeit mit der Folge der verbesserten Wirtschaftlichkeit des Unternehmens ist.

Mensch, Maschine Material und Methode wirken auf all das ein und dennoch bleibt im Mittelpunkt die Arbeitsaufgabe.

Wenn dies auch von Ihnen berücksichtigt wird, dann prophezeie ich Ihnen, dass Sie zum Erfolg verurteilt sind, denn gegenüber denjenigen, welche nur Möbel mit unterschiedlichen Farben verkaufen, bieten Sie einen echten und langfristigen Mehrwert, an dem alle profitieren.


Der Inhalt ist eine Audio-Datei aus der Serie des Podcasts Office Talk - DER Podcast fürs gesunde Büro, die du hier downloaden und online anhören kannst. Informiere dich über den Office Talk - DER Podcast fürs gesunde Büro Download.

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Martin Lauble

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