SWR2 - Journal 24.08.11 13:00 Uhr
Audio Macht der kindliche Mangel an Naturerfahrung krank?
Zu Richard Louvs Klassiker "Das letzte Kind im Wald...". Tobias Ignée im Gespräch mit Prof. Gerald Hüther, Universität Göttingen. SWR2 Journal am Mittag vom 24.08.2011
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Naturfan (Gast) 27.09.11 18:08 Uhr
Es ist möglich, dass das Erleben der Natur für viele Kinder zu kurz kommt, weil beide Eltern oder Alleinerzieher arbeiten und für Naturerlebnisse wenig Zeit verbleibt. Es mag sein, dass als Ersatz sehr früh PC und Playstick eine große Rolle spielen. Dies mag besonders in Großstädten eine Rolle spielen.In meiner Stadt können Kinder Naturdiplome versch. Grades machen. Das ist schon besser als garkeine Natur. Es müsste mehr Naturpädagogen geben, die Kinder spielerisch für die Natur begeistern können.
Franz Josef Neffe (Gast) 28.09.11 12:31 Uhr
Das GYNMASION war einmal ein Ort, wo NACKTSPORT betrieben wurde; heute kommt man wegen des GYMNASIUMS nicht mehr an die frische Luft.
Schule, bzw. das, was wir daraus gemacht haben - ich nenne es beschreibend UNTERRICHTSVOLLZUGSANSTALT - ist ein steriles, neurotisch-perfektioniertes, künstliches, weithin totes Konstrukt.
Wenn man für Kinder eine immer perfekter tote Welt konstruiert - eine Welt, in der die Erwachsenen schon Jahrzehnte länger töter sind, sind die Mächtigen immer die Impotentesten. Da ziehen die Sterbenden die Lebenden nach sich. Und wir bräuchten doch ALLE gerade das Gegenteil.
Als Ich-kann-Schule-Lehrer beklage ich also nicht den Mangel an Naturerfahrung sondern das Wuchern pädagogischer Seelen-. und Geist- und leider auch schon Körpertötungsversuche, deren eine Folge unter anderen der Mangel an Naturerfahrung ist.
Ich grüße freundlich.
Franz Josef Neffe
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